متن و ترجمه پارسی
Hallo Manuel.
Hallo Kari.
Das ist ja heute ein Start, ich bin richtig gut gelaunt.
Wieso?
Einfach nur so, weil es ist Samstag und wir sehen uns schon wieder.
Pst, heute ist Dienstag.
Heute ist Dienstag, es ist ja live. Oh, nein, nein, es ist Samstag. Wir zeichnen, wir können das ja verraten, wir zeichnen in der Regel am Samstag auf, bevor ihr das hier hört.
Ist ja live.
Oh.
Oh.
Nein, nein.
Es ist Samstag.
Wir zeichnen, wir können das ja verraten.
Wir zeichnen in der Regel am Samstag auf, bevor ihr das hier hört.
Ich glaube, das können sich auch unsere Zuschauer denken, dass wir das nicht live
Ich glaube, das können sich auch unsere Zuschauer denken, dass wir das nicht live machen.
machen.
Ja, das wäre auch schwierig, das live noch zu transkribieren und die Vokabelhilfe zu machen.
Ja, das wäre auch schwierig, das live noch zu transkribieren und die Vokabelhilfe zu
machen.
Dann geschnitten wird da auch nichts, Kari. Das ist alles genauso, wie wir es aufgezeichnet haben.
Und zu schneiden.
Geschnitten wird da auch nichts, Kari.
Ja, also bisher haben wir eigentlich gar nichts geschnitten, ne?
Nee, eigentlich.
Das ist alles genauso, wie wir es aufgezeichnet haben.
Ja, also bisher haben wir eigentlich gar nichts geschnitten, ne?
Ne, nur ganz leicht.
Nee, nur ganz leicht.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ich bin gut.
Find ich gut.
Kari, wir haben ein bisschen Feedback schon aus den letzten Episoden.
Kari, wir haben ein bisschen Feedback schon aus den letzten Episoden.
Wir haben schon wahnsinnig viel Feedback bekommen und mir macht das richtig Spaß,
Wir haben schon wahnsinnig viel Feedback bekommen und mir macht das richtig Spaß, eure Nachrichten zu lesen.
eure Nachrichten zu lesen.
Mir auch.
Mir auch.
Willst du anfangen oder soll ich anfangen?
Willst du anfangen oder soll ich anfangen?
Okay, ich kann anfangen. Und zwar haben wir ein Feedback slash eine Frage von Ilkin aus Aserbaidschan.
Ich kann anfangen.
Und zwar haben wir ein Feedback slash eine Frage von Ilkin aus Aserbaidschan.
Hallo, Ilkin.
Hallo, Ilkin.
Ich hätte nur eine Frage.
Ich hätte nur eine Frage. Könnt ihr doch den Podcast noch länger machen?
Könnt ihr doch den Podcast noch länger machen?
Ich würde mich sehr freuen, irgendwann euch zu treffen. Liebe Grüße aus Mainz.
Ich würde mich sehr freuen, irgendwann euch zu treffen.
Liebe Grüße aus Mainz.
Ah.
Also liebe Grüße nach Mainz, nicht nach Aserbaidschan.
Also liebe Grüße nach Mainz, nicht nach Aserbaidschan.
Ja.
Ja.
Ich begrüße Ilkin.
Ich grüße Ilkin. Ich glaube, wir können den Podcast, ich weiß nicht, ob wir ihn noch länger machen sollten.
Ich glaube, wir können den Podcast, ich weiß nicht, ob wir ihn noch länger machen sollten.
Ich kenne jetzt schon einige, die es nicht geschafft haben, die ganze Stunde in einer
Ich kenne jetzt schon einige, die es nicht geschafft haben, die ganze Stunde in einer Woche zu hören.
Woche zu hören, aber andere fanden es genau richtig, also ich glaube …
Aber andere fanden es genau richtig. Also, ich glaube …
Genau.
Genau. Ich glaube, wir machen den Podcast einfach mal genau so lange, wie wir Bock haben und wie wir Lust haben und wie wir Themen noch zu besprechen haben.
Ich glaube, wir machen den Podcast einfach mal genau so lange, wie wir Bock haben
und wie wir Lust haben und wie wir Themen noch zu besprechen haben.
Und allen, denen es zu kurz ist, muss ich einfach sagen, hört es einfach dann
Und allen, denen es zu kurz ist, muss ich einfach sagen, hört es einfach dann zweimal.
zwei Mal und allen, denen es zu lang ist.
Und allen, denen es zu lang ist, ein paar Leute haben auch gesagt, Leute, das ist zu lang.
Ein paar Leute haben auch gesagt, Leute, das ist zu lang.
Macht mal bitte lieber jeden Tag zehn Minuten statt einmal pro Woche eine Stunde.
Macht mal bitte lieber jeden Tag zehn Minuten statt einmal pro Woche eine Stunde.
Da muss ich einfach sagen, man kann auch nach zehn Minuten erst mal auf Pause drücken
Da muss ich einfach sagen, man kann auch nach zehn Minuten erst mal auf Pause drücken und dann am nächsten Tag wieder anfangen.
und dann am nächsten Tag wieder anfangen.
Das ist auch erlaubt.
Das ist auch erlaubt.
Das habe ich auch einigen Leuten geantwortet.
Richtig.
Und ich mag das sogar richtig gerne bei Podcasts, die ich höre, dass ich mir ein Stück aufspaare.
Das habe ich auch einigen Leuten geantwortet und ich mag das sogar richtig gerne
bei Podcasts, die ich höre, dass ich mir ein Stück aufspaare und dann weiß
ich schon, oh, ich habe noch 15 Minuten zu hören und dann freue ich mich.
Und dann weiß ich schon, ich habe noch 15 Minuten zu hören.
Und nächstes Mal, wenn ich irgendwie zum Supermarkt gehe, höre ich dann das
Und dann freue ich mich. Und nächstes Mal, wenn ich irgendwie zum Supermarkt gehe, höre ich dann das nächste Stück.
nächste Stück.
Ja, man muss nicht den ganzen Podcast an einem Stück hören.
Ja, man muss nicht den ganzen Podcast an einem Stück hören.
Es ist nicht … Es ist keine Pflicht.
Es ist nicht … Es ist keine Pflicht.
Muss man nicht.
Muss man nicht. Man kann auch später wieder einsteigen.
Man kann auch später wieder einsteigen.
Ja.
Ja, ich habe auch eine Nachricht bekommen von Tina.
Ja, ich habe auch eine Nachricht bekommen von Tina.
Tina ist ein Patron von uns, hat den Podcast gehört und hat eine interessante
Tina ist ein Patron von uns, hat den Podcast gehört und hat eine interessante Anmerkung gehabt.
Anmerkung gehabt.
Sie schreibt, ich fand den Podcast wirklich gut gemacht, besonders das Gespräch über Klimawandel am Ende.
Sie schreibt, ich fand den Podcast wirklich gut gemacht, besonders das Gespräch über
Klimawandel am Ende.
Ich wollte aber auch eine andere Perspektive zum Thema sonntags geschlossen geben.
Ich wollte aber auch eine andere Perspektive zum Thema sonntags geschlossen
geben.
Ich verstehe Caris Ärger und möchte auch nicht gerne da leben, wo man absolut nichts am Sonntag kaufen könnte.
Ich verstehe Caris Ärger und möchte auch nicht gerne da leben, wo man absolut
nichts am Sonntag kaufen könnte.
Aber hier in den USA haben die meisten Läden sonntags auf.
Aber hier in den USA haben die meisten Läden sonntags auf und das bedeutet,
dass mein Mann als Manager von einem Fahrradgeschäft jedes Wochenende arbeiten
Und das bedeutet, dass mein Mann als Manager von einem Fahrradgeschäft jedes Wochenende arbeiten muss.
muss.
Freitag, Samstag, sonntags.
Freitag, Samstag, sonntags.
Wir haben vielleicht zweimal im Jahr einen gemeinsamen Tag frei am Wochenende.
Wir haben vielleicht zweimal im Jahr einen gemeinsamen Tag frei am Wochenende, außer
ganz besondere Angelegenheiten wie die Hochzeit von unserer Tochter.
Außer ganz besondere Angelegenheiten wie die Hochzeit von unserer Tochter.
Wenn man erlaubt, dass alle möglichen Läden und Märkte sonntags auf sein dürfen,
Wenn man erlaubt, dass alle möglichen Läden und Märkte sonntags auf sein dürfen, dann kommt es vielleicht schnell zum Ergebnis,
dann kommt es vielleicht schnell zum Ergebnis, dass Arbeiter dann auch arbeiten müssen
dass Arbeiter dann auch arbeiten müssen.
und da kann man sich ganz schnell auf gefährliches Glatteis begeben.
Und da kann man sich ganz schnell auf gefährliches Glatteis begeben.
Jedes Jahr kämpfe ich dagegen, dass heutzutage Arbeiter bei so vielen
Jedes Jahr kämpfe ich dagegen, dass heutzutage Arbeiter bei so vielen Einzelhandelsketten an Thanksgiving arbeiten müssen.
Einzelhandelsketten an Thanksgiving arbeiten müssen.
Das wäre in unserer Kindheit unvorstellbar gewesen.
Das wäre in unserer Kindheit unvorstellbar gewesen.
Okay, hier höre ich mal auf.
Okay, hier höre ich mal auf. Ich fand das ein sehr interessantes Feedback, weil tatsächlich, wir haben ja darüber gesprochen,
Ich fand das ein sehr interessantes Feedback, weil tatsächlich, wir haben ja darüber
gesprochen, dass wir wenige Läden haben, die am Sonntag aufhaben und dass diese
dass wir wenige Läden haben, die am Sonntag aufhaben und dass diese Läden jetzt noch immer schließen müssen sonntags.
Läden jetzt noch immer schließen müssen sonntags.
Darüber habe ich mich aufgeregt, denn ich möchte natürlich sonntags auch die Möglichkeit haben, etwas einzukaufen.
Darüber habe ich mich aufgeregt, denn ich möchte natürlich sonntags auch die Möglichkeit
haben, etwas einzukaufen.
Aber ich finde es interessant, auch die andere Perspektive kennenzulernen.
Aber ich finde es interessant, auch die andere Perspektive kennenzulernen.
Und gerade Tina hat ja auch geschrieben, dass man selbst an den heiligsten Feiertagen,
Und gerade Tina hat ja auch geschrieben, dass man selbst an den heiligsten Feiertagen, so wie Thanksgiving,
so wie Thanksgiving, es schwierig ist, dass die Menschen überhaupt zusammen feiern
es schwierig ist, dass die Menschen überhaupt zusammen feiern können.
können.
Und das hat sie noch weiter unten in der E-Mail oder in der Nachricht geschrieben.
Und das hat sie noch weiter unten in der E-Mail oder in der Nachricht geschrieben.
Das finde ich tatsächlich traurig.
Das finde ich tatsächlich traurig. Ich war zum ersten Mal letztes Jahr Thanksgiving in den USA und habe gesehen,
Ich war zum ersten Mal letztes Jahr Thanksgiving in den USA und habe gesehen, dass das eigentlich
– ja, ich wusste gar nicht, dass das so wichtig ist wie Weihnachten im Prinzip – und
dass das eigentlich, ja ich wusste gar nicht, dass das so wichtig ist wie Weihnachten im Prinzip.
habe gehört, dass Menschen dann abends noch in die Supermärkte oder in die Malls
Und habe gehört, dass Menschen dann abends noch in die Supermärkte oder in die Malls strömen,
strömen, um dann um 0 Uhr die ersten Black Friday-Angebote abzugreifen.
um dann um 0 Uhr die ersten Black Friday Angebote abzugreifen und diese Vorstellung,
Und diese Vorstellung, dass man irgendwie an so einem Familienfeiertag dann nach
dass man irgendwie an so einem Familienfeiertag danach shoppen geht. Also nachts war für mich völlig verrückt.
shoppen geht, also nachts, war für mich völlig verrückt.
Ja, und ich finde, ich gebe Tina nämlich auch komplett recht, und ich glaube, wir
Ja, und ich finde, ich gebe Tina nämlich auch komplett recht.
haben das auch oder zumindest ich habe es in der letzten Episode nicht so ganz klar
Und ich glaube, wir haben das auch oder zumindest ich habe es in der letzten Episode nicht so ganz klar gemacht.
gemacht.
Ich bin überhaupt nicht dafür, dass in Deutschland plötzlich alle Geschäfte aufhaben am Sonntag.
Ich bin überhaupt nicht dafür, dass in Deutschland plötzlich alle Geschäfte aufhaben
am Sonntag.
Ich möchte nicht, dass die Malls und die Einkaufszentren und die Kleiderläden alle jetzt am Sonntag aufhaben.
Ich möchte nicht, dass die Malls und die Einkaufszentren und die Kleiderläden
alle jetzt am Sonntag aufhaben und auch die Supermärkte, ehrlich gesagt.
Und auch die Supermärkte ehrlich gesagt. Ich finde das gut, dass es diesen einen Tag in der Woche gibt,
Ich finde das gut, dass es diesen einen Tag in der Woche gibt, wo ziemlich alles geschlossen
wo ziemlich alles geschlossen ist. Meiner Meinung nach kann das schon ruhig so bleiben.
ist.
Meiner Meinung nach kann das schon ruhig so bleiben.
Aber gerade deswegen ist es so schön in Berlin, dass es eben diese ganz kleinen Spezialläden gibt,
Aber gerade deswegen ist es so schön in Berlin, dass es eben diese ganz kleinen
Spezialläden gibt, die nicht von großen Firmen, von großen Ketten betrieben werden,
die nicht von großen Firmen von großen Ketten betrieben werden, sondern von individuellen Menschen oder manchmal Familien,
sondern von individuellen Menschen oder manchmal Familien, die das halt machen,
die das halt machen, auch gerne auch mit Leidenschaft, die in der Regel jetzt auch nicht Mitarbeiter unbedingt haben,
auch gerne, auch mit Leidenschaft, die in der Regel jetzt auch nicht Mitarbeiter
unbedingt haben, sondern da selbst in diesem Laden stehen, dass die am Sonntag aufhaben,
sondern da selbst in diesem Laden stehen, dass die am Sonntag aufhaben, damit man eben wie Kari das gerne möchte
damit man eben wie Kari das gerne möchte und viele andere, ich auch, am Sonntag auch
und viele andere ich auch am Sonntag auch mal kurz ein Bier kaufen kann oder was anderes Kleines.
mal kurz ein Bier kaufen kann oder was anderes Kleines.
Aber trotzdem, also ich finde, das sollte gerade deswegen so sein, weil alle
Aber trotzdem, also ich finde, das sollte gerade deswegen so sein, weil alle anderen Läden geschlossen sein sollen.
anderen Läden geschlossen sein sollen.
Ja, und man muss auch einfach darauf achten oder gucken, wem das überhaupt schadet.
Ja, und man muss auch einfach darauf achten oder gucken, wem das überhaupt schadet,
wem schadet das, wenn ein Späti offen hat?
Wem schadet das, wenn ein Späti offen hat? Das schadet im Prinzip dem Späti-Inhaber und sonst eigentlich keinem.
Das schadet im Prinzip dem Späti-Inhaber und sonst eigentlich keinem.
Also der Supermarkt geht deswegen nicht pleite, weil der Späti am Wochenende
Also der Supermarkt geht deswegen nicht pleite, weil der Späti am Wochenende noch eine Milch mehr verkauft.
noch eine Milch mehr verkauft und der Späti geht aber dadurch pleite jetzt,
Und der Späti geht aber dadurch pleite jetzt, dass er sonntags nicht mehr verkaufen darf.
dass er sonntags nicht mehr verkaufen darf.
Das heißt, jetzt haben wir mit einem Gesetz eigentlich die Existenz von ganz vielen kleinen Läden, Ladenbetreibern ruiniert.
Das heißt, jetzt haben wir mit einem Gesetz eigentlich die Existenz von ganz
vielen kleinen Läden, Ladenbetreibern ruiniert und gleichzeitig gibt es andere
Gesetze. Zum Beispiel darf man in fast allen Kneipen in Berlin rauchen.
Und gleichzeitig gibt es andere Gesetze. Zum Beispiel darf man in fast allen Kneipen in Berlin rauchen.
Wenn man sich überlegt, da haben zum Beispiel Raucher geklagt, dass sie
Wenn man sich überlegt, da haben zum Beispiel Raucher geklagt, dass sie rauchen dürfen in der Kneipe.
rauchen dürfen in der Kneipe, darunter leiden aber 70 bis 80 Prozent der
Davon darunter leiden aber 70 bis 80 Prozent der anderen Leute, nur damit sie ihr Recht auf Freiheit ausüben können.
anderen Leute, nur damit sie ihr Recht auf Freiheit ausüben können.
Und ich finde das ganz schrecklich, dass man da nicht vernünftig abwägt.
Und ich finde das ganz schrecklich, dass man da nicht vernünftig abwägt.
Also ich reg mich total darüber auf, dass wir nochmal ein anderes Thema
Also ich reg mich total darüber auf. Das wird nochmal ein anderes Thema sein, Manuel.
sein, Manuel. Ihr seht schon, ihr hört schon, wir Deutschen regen uns sehr gerne
Ihr seht schon, ihr hört schon, wir Deutschen regen uns sehr gerne auf über Sachen, die nicht in Ordnung sind.
auf über Sachen, die nicht in Ordnung sind.
Dann haben wir ein sehr gutes Feedback bekommen von Andrew aus England zum Titel
Dann haben wir ein sehr gutes Feedback bekommen von Andrew aus England zum Titel unserer letzten Podcast-Episode.
unserer letzten Podcast-Episode. Und zwar hieß die letzte Podcast-Episode
auf Krawall gebürstet. Und wir haben das eigentlich nie erklärt und auch nicht
Ja.
wirklich benutzt, diesen Begriff. Du hast nur einmal gesagt, als es nämlich um die Spätis
Richtig.
auch ging, hast du gesagt, ich bin schon auf Protest gebürstet, aber eigentlich heißt
der Ausdruck auf Krawall gebürstet sein. Und Andrew hat geschrieben, was heißt auf Krawall
Aber eigentlich heißt der Ausdruck auf Krawall gebürstet sein.
gebürstet? Ich habe gar keine Ahnung. Es steht nicht in der Vokabellilfe. Google
Ich habe gar keine Ahnung. Es steht nicht in der Vokabellilfe. Google Translate ist auch nicht hilfreich.
Translate ist auch nicht hilfreich. Wörterbücher haben mir gar nicht geholfen.
Wörterbücher haben mir gar nicht geholfen.
Also das war im Prinzip der erste große Skandal des Easy German Podcasts.
Also das war im Prinzip der erste große Skandal des Easy German Podcasts.
Wir haben einen Titel benutzt, der weder eben, der weder erklärt wird,
Wir haben einen Titel benutzt, der weder im, der weder erklärt wird, noch überhaupt in, noch überhaupt vorkommt in der Sendung.
noch überhaupt in, noch überhaupt vorkommt in der Sendung.
Also auf Krawall gebürstet sein bedeutet, und das meinte Cari vielleicht auch,
Also auf Krawall gebürstet sein bedeutet und das meinte Cari vielleicht auch, als sie meinte, sie ist auf Protest gebürstet.
als sie meinte, sie ist auf Protest gebürstet, das bedeutet, bereit zu sein,
Das bedeutet, bereit zu sein, zu kämpfen für etwas und eventuell auch ja einen Konflikt in Kauf zu nehmen.
zu kämpfen für etwas und eventuell auch ja einen Konflikt in Kauf zu nehmen. Also wenn
man bereit ist, Krawall zu machen, also Krach zu machen und zu kämpfen und sich zu streiten
Also wenn man bereit ist, Krawall zu machen, also Krach zu machen und zu kämpfen und sich zu streiten und auch einen Konflikt herbeizuführen, dann ist man auf Krawall gebürstet, so ist das Sprichwort.
und auch einen Konflikt herbeizuführen, dann ist man auf Krawall gebürstet,
so ist das Sprichwort. Und weil es in der letzten Folge ja an einigen Stellen auch
Und weil es in der letzten Folge ja an einigen Stellen auch um Protest ging und um Widerstand und solche Dinge, haben wir diesen Begriff.
um Protest ging und um Widerstand und solche Dinge, haben wir diesen Begriff.
Ja, also es ist im Prinzip eine Einstellung, auf etwas gebürstet sein ist. Das heißt,
Ja, also es ist im Prinzip eine Einstellung auf etwas gebürstet sein ist, das heißt, man ist so eingestellt, aber bürsten, dieses Wort ist schon so widerspenstig, wie so eine, eine Bürste hat ja Stacheln.
man ist so eingestellt, aber bürsten, dieses Wort ist schon so widerspenstig,
wie so eine, eine Bürste hat ja Stacheln. Also das, man versteht das schon immer negativ.
Auf Krawall gebürstet heißt, ich will, ich will, ich will Stress machen, Manuel.
Ja.
Ja.
Gut, haben wir noch mehr Feedback?
Gut, haben wir noch mehr Feedback?
Ja, aber da haben wir jetzt keine Zeit für.
Ja, aber da haben wir jetzt keine Zeit für.
Gut.
Gut.
Aber am Ende der Episode haben wir noch ein paar Fragen.
Aber am Ende der Episode haben wir noch ein paar Fragen.
Wir freuen uns auf jeden Fall über euer Feedback. Schickt uns mehr.
Wir freuen uns auf jeden Fall über euer Feedback. Schickt uns mehr.
Und Fragen. Aber dazu am Ende der Episode.
Und Fragen, aber dazu am Ende der Episode.
Manuel, ich bin schon ganz aufgeregt. Was ist unser Thema der Woche heute?
Unser Thema der Woche lautet Ordnung.
Unser Thema der Woche lautet Ordnung.
Was?
Was?
Ordnung. Wir Deutschen sind ja berühmt dafür und das ist, finde ich, ja ein Stereotyp,
Ordnung. Wir Deutschen sind ja berühmt dafür und das ist, finde ich, ja ein Stereotyp, aber eins, was auch zumindest auf mich zutrifft, dass wir sehr ordnungsliebend sind.
aber eins, was auch zumindest auf mich zutrifft, dass wir sehr ordnungsliebend sind. Und ich
habe das zum Beispiel immer festgestellt, als ich durch verschiedene Länder gereist bin
Und ich habe das zum Beispiel immer festgestellt, als ich durch verschiedene Länder gereist bin und ich von den Leuten gehört habe, was sie für ein Bild von Deutschland haben,
und ich von den Leuten gehört habe, was sie für ein Bild von Deutschland haben,
da kam das immer auch mit vor, dass wir Deutschen einen Sinn für Ordnung haben
da kam das immer auch mit vor, dass wir Deutschen einen Sinn für Ordnung haben und dass wir ja gut organisiert sind.
und dass wir gut organisiert sind. Und dass das, und das finde ich nämlich spannend,
im Ausland oft als sehr positiv wahrgenommen wird. Also dass viele Länder sich, also ich
Und das finde ich nämlich spannend, im Ausland oft als sehr positiv wahrgenommen wird.
glaube, wir machen uns manchmal ein bisschen über uns selbst lustig, weil wir manchmal
ein bisschen die Augen verdrehen. Oh Gott, die ordnungsliebenden Deutschen, so ein bisschen
Oh Gott, die Ordnungsliebenden Deutschen, so ein bisschen furchtbar.
furchtbar. Aber im Ausland wird es sehr, sehr bewundert, habe ich manchmal das Gefühl,
Ja.
dass wir eben Regeln haben und uns an die Regeln halten und ordentlich arbeiten und so weiter. Also
ich habe das immer wahrgenommen, dass die Leute das bewundern an Deutschland.
Also ich habe das immer wahrgenommen, dass die Leute das ja bewundern an Deutschland.
Ich glaube, es ist mal so und mal so, weil es kann natürlich auch stark nerven,
Ich glaube, es ist mal so und mal so, weil es kann natürlich auch stark nerven, wenn dann wieder der Deutsche ankommt und sagt, wir müssen uns noch besser organisieren, wir brauchen noch mehr Pläne.
wenn dann wieder der Deutsche ankommt und sagt, wir müssen uns noch besser organisieren,
wir brauchen noch mehr Pläne. Und ich finde das Thema wirklich witzig und vielleicht darf
Und ich finde das Thema wirklich witzig und vielleicht darf ich das auch sagen, dass du ein sehr organisierter Mensch bist in deinem Leben.
ich das auch sagen, dass du ein sehr organisierter Mensch bist in deinem Leben. Und ich habe
mich da auch oft drüber lustig gemacht, Manuel, dass du alles so gut organisiert hast,
Und ich habe mich da auch oft drüber lustig gemacht, Manuel, dass du alles so gut organisiert hast, dass du im Prinzip, ist es schon alles, du weißt alles zu jeder Zeit, wo alles in deinem Leben ist.
dass du im Prinzip, ist es schon alles, du weißt alles zu jeder Zeit, wo alles in deinem
Leben ist, du weißt, wo alle Dokumente sind, du weißt sogar, es wissen sogar alle Leute um dich
Du weißt, wo alle Dokumente sind.
herum, was im Falle deines Todes passieren soll, wenn ich das mal erzählen darf. Das
erzählst du auch ganz stolz, dass du alles verplant hast in deinem Leben. Und das finde
Das erzählst du auch ganz stolz, dass du alles verplant hast in deinem Leben.
ich sehr wichtig, witzig, nicht wichtig, wichtig ist es auch, aber ich finde das vor
Und das finde ich sehr wichtig, witzig, nicht wichtig, wichtig ist es auch.
allem witzig. Ich habe mich auch schon darüber lustig gemacht, intensiv, aber in dieser Woche
Ich habe mich auch schon darüber lustig gemacht, intensiv.
habe ich dir geschrieben, dass du dadurch einen positiven Einfluss auf mich hast. Und ich glaube,
Aber in dieser Woche habe ich dir geschrieben, dass du dadurch einen positiven Einfluss auf mich hast.
so sind wir auch auf dieses Thema gekommen, denn ich habe gemerkt, dass du, ohne dass du das
Und ich glaube, so sind wir auch auf dieses Thema gekommen.
geplant hast, mich ein bisschen positiv beeinflusst hast mit deiner Ordnungsliebe.
Ja, wir können da gerne gleich nochmal intensiv drüber sprechen, was mein System
Ja, wir können da gerne gleich nochmal intensiv drüber sprechen, was mein System ist und meine Ordnung ist.
ist und meine Ordnung ist. Und ja, ich habe auch für den Fall meines Todes schon vorbereitet,
Und ja, ich habe auch für den Fall meines Todes schon vorbereitet, weil tatsächlich, ich zwar sonst nicht finde, dass ich ein besonders typisch Deutscher bin,
weil tatsächlich, ich zwar sonst nicht finde, dass ich ein besonders typisch
Deutscher bin, aber dieser Aspekt des typisch Deutschseins, den erfülle ich.
aber dieser Aspekt des typisch Deutschseins, den erfülle ich.
Und es macht mich einfach glücklich zu wissen, alles ist sortiert und alles ist in Ordnung.
Und es macht mich einfach glücklich zu wissen, alles ist sortiert und alles ist in Ordnung.
Bevor wir aber auf mein Ordnungssystem oder vielleicht auch dahin zu sprechen kommen,
Bevor wir aber auf mein Ordnungssystem oder vielleicht auch dahin zu sprechen kommen,
ich habe mal einen Artikel von der Deutschen Welle gefunden, die Deutsche Ordnung werden wir
ich habe mal einen Artikel von der Deutschen Welle gefunden.
natürlich verlinken, ist ein kurzer einfacher Artikel. Und dort steht drin, dass die Deutschen
Das ist ein kurzer einfacher Artikel.
gar nicht diese Ordnungsliebe erfunden haben, sondern das waren die Römer. Und dann steht in
diesem Artikel, also die Römer haben damit angefangen und auch wir haben gelernt, seit wir
Und dann steht in diesem Artikel, also die Römer haben damit angefangen.
keine germanischen Horden mehr sind, sondern ordentliche Deutsche herrscht Ordnung und wir
lieben sie. Und jetzt mittlerweile gibt es ja auch Sprichwörter dazu. Ordnung ist das halbe Leben,
Und jetzt mittlerweile gibt es ja auch Sprichwörter dazu.
sagt der Volksmund, der Deutsche. Aber wo ist denn dann die Ordnung in Italien
Ordnung ist das halbe Leben, sagt der Volksmund, der Deutsche.
geblieben? Weil die Römer kamen doch aus Italien. Ja, das ist eine gute Frage. Vielleicht
Weil die Römer kamen doch aus Italien.
können uns das ein paar Italiener beantworten, weil natürlich mein Stereotyp von Italien ist,
Vielleicht können uns das ein paar Italiener beantworten.
dass es dort nicht so viel Ordnung wie in Deutschland gibt. Und das haben mir auch schon
einige Italiener erzählt. Und alle Deutschen sind immer ganz, also Italien ist das
Und das haben mir auch schon einige Italiener erzählt.
Lieblingsland der Deutschen, wenn es um Urlaub geht. Wir hatten auch schon mehrere Menschen,
Wir hatten auch schon mehrere Menschen, die das in unseren Videos erzählt haben.
die das in unseren Videos erzählt haben. Aber alle Deutschen kommen immer zurück und sagen
Aber alle Deutschen kommen immer zurück und sagen dann, ja, aber leben will ich nicht in Italien.
dann, ja, aber leben will ich nicht in Italien, das ist viel zu unorganisiert. Der Straßenverkehr
in Rom zum Beispiel ist da wahrscheinlich so ein klassisches Exempel. In ganz Italien. Aber
Der Straßenverkehr in Rom zum Beispiel ist da wahrscheinlich so ein klassisches Exempel.
das, ich will jetzt auch keine, ich will Italien nicht verungrümpfen. Ich freue mich
Aber ich will Italien nicht verunglümpfen.
auf Feedback von den Italienern. Also wie kommt denn die Ordnung von den Römern zu den
Ich freue mich auf Feedback von den Italienern.
Deutschen? Und dann ist sie einfach hier geblieben. Die haben die Germanen sozusagen überzeugt
Und dann ist sie einfach hier geblieben.
und dann. Und wir haben die dann, wir haben das dann ganz treu adaptiert. Und die Italiener haben
Und wir haben das dann ganz treu adaptiert.
dann irgendwann später gesagt, nee. Anscheinend. Und es zieht sich ja auch tatsächlich richtig
Anscheinend.
durch unsere Sprache. Das stand in diesem Artikel auch nochmal. Wir sagen zum Beispiel,
Das stand in diesem Artikel auch nochmal.
der und der Mensch ist in Ordnung. Und in Ordnung bedeutet, der ist nett, der ist cool,
Der und der Mensch ist in Ordnung.
auf den kann man sich verlassen. Den mag ich. Und wir beschreiben das als in Ordnung. Und
Den mag ich.
tatsächlich direkt hier gerade vor unserem Büro habe ich einen Mülleimer gesehen. Kennst
Und tatsächlich direkt hier gerade vor unserem Büro habe ich einen Mülleimer gesehen.
du den? Hast du den gesehen? Nee. Ich zeige dir mal kurz das Bild und wir posten es in die
Kennst du den? Hast du den gesehen?
Show Notes. Auf diesem Mülleimer steht, du bist voll in Ordnung. Und das ist natürlich
Auf diesem Mülleimer steht, du bist voll in Ordnung.
ein Wortspiel, weil dieser Mülleimer sorgt für Ordnung. Ja. Und wenn du den benutzt,
Und das ist natürlich ein Wortspiel, weil dieser Mülleimer sorgt für Ordnung.
dann bist du in Ordnung. Dann bist du ein guter Mensch. Dann bist du ein Mensch,
Und wenn du den benutzt, dann bist du in Ordnung.
der in Ordnung ist. Und so gibt es viele andere Begriffe auch noch in der deutschen
Dann bist du ein Mensch, der in Ordnung ist.
Sprache, die mit Ordnung zu tun haben. Ich habe Jeremy zum Beispiel diese Woche
unter großem Lachen erzählt, dass wir in Deutschland auch ein Ordnungsamt haben. Also
das sind Menschen, die sind quasi wie die Polizei, aber ohne Befugnisse der Polizei. Also die dürfen
Also das sind Menschen, die sind quasi wie die Polizei, aber ohne Befugnisse der Polizei.
nicht. Ja, die sind quasi keine richtigen Polizisten, sondern die gucken nur, ob alles
Also die dürfen nicht, ja die sind quasi keine richtigen Polizisten, sondern die gucken nur, ob alles in Ordnung ist.
in Ordnung ist. Und die können zum Beispiel dann in den Späti gehen und sagen, hey,
Und die können zum Beispiel dann in den Späti gehen und sagen, hey, du hältst dich aber nicht an die Vorschriften.
du hältst dich aber nicht an die Vorschriften. Die kommen zum Beispiel zu einer Party, wenn es
Die kommen zum Beispiel zu einer Party, wenn es zu laut ist, oder die gehen durch den Park und sagen, hey, du darfst hier nicht grillen.
zu laut ist oder die gehen durch den Park und sagen, hey, du darfst hier nicht grillen.
Also sowas, ich glaube, sowas gibt es in anderen Ländern gar nicht, oder?
Also sowas, ich glaube, sowas gibt es in anderen Ländern gar nicht, oder?
Ja, die Sorgen für Ordnung. Und genau, ich glaube, in vielen anderen Ländern macht das die Polizei
Ja, die sorgen für Ordnung.
oder das ist Teil der Aufgabe der Polizei. Aber bei uns ist das so ein bisschen abgestuft.
Aber bei uns ist das so ein bisschen abgestuft.
Die Polizei ist wirklich für Verbrechen zuständig. Aber wenn es nur darum geht,
Die Polizei ist wirklich für Verbrechen zuständig.
dass Ordnung herrscht, dafür gibt es das Ordnungsamt. Und das ist dann nämlich auch
Aber wenn es nur darum geht, dass Ordnung herrscht, dafür gibt es das Ordnungsamt.
interessant. Eine kleine, wenn man ein kleines Gesetz bricht, wenn man zum Beispiel bei Rot über
Und das ist dann nämlich auch interessant, eine kleine, wenn man ein kleines Gesetz bricht, wenn man zum Beispiel bei Rot über die Ampel geht oder wenn man falsch parkt oder bestimmte Dinge,
die Ampel geht oder wenn man falsch parkt oder bestimmte Dinge, die jetzt nicht unbedingt
wirklich jemandem schaden, die aber schon gegen das Gesetz sind, die sind eben keine
die jetzt nicht unbedingt wirklich jemandem schaden, die aber schon gegen das Gesetz sind, die sind eben keine Straftat, sondern in anderen Ländern,
Straftat, sondern in anderen Ländern, auf Englisch habe ich gerade mal geschaut,
auf Englisch habe ich gerade mal geschaut, nennt man das dann meistens an Infraction oder Contravention.
nennt man das dann meistens an Infraction oder Contravention. Auf Deutsch ist das eine
Ordnungswidrigkeit. Also man hat sich der Ordnung widersetzt oder hat etwas gegen die Ordnung
Also man hat sich der Ordnung widersetzt oder hat etwas gegen die Ordnung getan.
getan. Und es ist eine Ordnungswidrigkeit. Und der Unterschied zu einer Straftat ist,
Und es ist eine Ordnungswidrigkeit.
dass man in der Regel nur ein Bußgeld bezahlen muss und dass man dafür keine
große Strafe bekommt. Es gibt auch keinen Prozess. Man bekommt einfach einen Brief,
Es gibt auch keinen Prozess. Man bekommt einfach einen Brief, einen Bescheid.
und ja, sie haben eine Ordnungswidrigkeit begangen, kostet 30 Euro. Ich gucke gerade mal,
Und ja, sie haben eine Ordnungswidrigkeit begangen, kostet 30 Euro.
ist das tatsächlich so, dass über Rot fahren nur eine Ordnungswidrigkeit ist? Na,
Ich gucke gerade mal, ist das tatsächlich so, dass über Rot fahren nur eine Ordnungswidrigkeit ist?
mit dem Auto über Rot fahren ist mehr als eine Ordnungswidrigkeit in der Regel. Aber wenn
Na, mit dem Auto über Rot fahren ist mehr als eine Ordnungswidrigkeit in der Regel.
du als Fußgänger über Rot gehst, dann ist es meistens nur eine Ordnungswidrigkeit. So genau
Aber wenn du als Fußgänger über Rot gehst, dann ist es meistens nur eine Ordnungswidrigkeit.
kenne ich mich da auch nicht aus, bin kein Anwalt oder Richter. Ja, ich google gerade den
So genau kenne ich mich da auch nicht aus, bin kein Anwalt oder Richter.
Bußgeldkatalog Rote Ampel. Das fängt an bei Ampel bei Rot überfahren, andere gefährdet,
Das fängt an bei Ampel bei Rot überfahren, andere gefährdet, Sachschaden verursacht, länger als eine Sekunde später gefahren.
Sachschaden verursacht, länger als eine Sekunde später gefahren. Das geht bis zu 360 Euro.
Ja, es kommt immer ein bisschen darauf an, aber es gibt jedenfalls im Deutschen diesen
Aber es gibt jedenfalls im Deutschen diesen Unterschied.
Unterschied. Hast du wirklich eine Straftat begangen oder hast du nur die Ordnung gestört?
Hast du wirklich eine Straftat begangen oder hast du nur die Ordnung gestört?
Okay, also möchtest du mehr über mein Ordnungssystem wissen?
Okay, also möchtest du mehr über meine, meinen Ordnungssystem wissen?
Ich habe jetzt ein bisschen Angst vor dem Thema, Manuel. Wir haben jetzt nur über die
Ich habe jetzt ein bisschen Angst vor dem Thema, Manuel.
negativen Seiten der Ordnung in Deutschland gesprochen. Was ist denn das positive an Ordnung?
Wir haben jetzt nur über die negativen Seiten der Ordnung in Deutschland gesprochen.
Kannst du mir das erklären? Genau, also für mich bedeutet Ordnung einfach nur,
Kannst du mir das erklären?
dass mein Leben so organisiert ist. Es hat auch was mit einem System eigentlich zu tun,
dass ich mir keine großen Gedanken darüber machen muss. Also ich habe sozusagen Systeme,
dort sind meine Notizen festgehalten, dort sind meine Dokumente festgehalten,
Dort sind meine Notizen festgehalten.
dort sind meine ja, ich habe verschiedene sozusagen Systeme, wo alles gut organisiert
Dort sind meine ja, ich habe verschiedene sozusagen Systeme, wo alles gut organisiert ist.
ist. Und mir gibt es einfach ein beruhigtes Gefühl, dass ich immer weiß, wo sind alle
Und mir gibt es einfach ein beruhigtes Gefühl, dass ich immer weiß, wo sind alle Unterlagen?
Unterlagen, wo sind alle Dinge. Und ja, es ist einfach alles sortiert und in Ordnung. Wenn
Wo sind alle Dinge?
ich zum Beispiel einen Brief bekomme oder ein gedrucktes Dokument, wird das sofort gescannt
Wenn ich zum Beispiel einen Brief bekomme oder ein gedrucktes Dokument, wird das sofort gescannt mit dem iPhone und landet automatisch in einem Ordner, wo es dann später einmal einsortiert wird.
mit dem iPhone und landet automatisch in einem Ordner, wo es dann später einmal einsortiert wird.
Aber ich scanne es einfach und wenn es jetzt nicht gerade was ganz wichtiges ist, was ich
Aber ich scanne es einfach.
auf jeden Fall im Original auf Papier behalten muss, weil es ein wichtiges Zeugnis ist oder
so, wird der Brief auch gleich weggeschmissen. Also bei mir ist eigentlich alles digital und
Also bei mir ist eigentlich alles digital und ist dann sortiert in Dropbox.
ist dann sortiert in Dropbox. Wie ist dann der weitere Prozess? Was passiert dann mit
Genau. Und dann wie ist dann der weitere Prozess?
diesem Brief als Nächstes? Na, der landet also erstmal in diesem, also ich nenne das Inbox,
Na, der landet also erst mal in diese in diesem.
in einem Ordner, wo er erstmal einfach nur reinkommt, ohne dass ich darüber nachdenken
Also ich nenne das Inbox in einem Ordner, wo er erst mal einfach nur reinkommt, ohne dass ich drüber nachdenken muss.
muss. Und ungefähr alle drei Monate sortiere ich die Dinge in dieser Inbox, aber ich habe
Und ungefähr alle drei Monate sortiere ich die Dinge in dieser Inbox.
noch andere Inboxen. Ich habe zum Beispiel eine Inbox für Ideen, die ich habe. Ich habe
Ich habe zum Beispiel eine Inbox für Ideen, die ich habe.
eine Inbox für andere Notizen und so weiter. Das heißt, ich kann erstmal alles einfach,
Ich habe eine Inbox für andere Notizen und so weiter.
wenn etwas Neues bei mir im Leben entsteht oder anfällt, eine Notiz oder ein Dokument,
Das heißt, ich kann erst mal alles einfach, wenn etwas Neues bei mir im Leben entsteht oder anfällt, eine Notiz oder ein Dokument, was auch immer, kommt das einfach in eine entsprechende Inbox.
was auch immer, kommt das einfach in eine entsprechende Inbox und alle drei Monate
nehme ich mir so einen halben Tag und sortiere die Sachen dann entsprechend ein. Aber
Und alle drei Monate nehme ich mir so einen halben Tag und sortiere die Sachen dann entsprechend ein.
das mache ich nur einmal alle drei Monate, damit das sozusagen mich nicht im Alltag
Aber das mache ich nur einmal alle drei Monate, damit das sozusagen mich nicht im Alltag beschäftigt.
beschäftigt. Ja, weißt du, wie ich das mache? Wie machst du das? Ein Brief kommt an. Ich
Ja, weißt du, wie ich das mache?
liege ihn auf dem Schreibtisch. Da liegt er dann. Dann kommt ein neuer Brief,
Ich liege ihn auf dem Schreibtisch.
lege ich den oben drauf. Dann verreise ich für drei Wochen. Dann kommen ganz viele Briefe.
Dann verreise ich für drei Wochen.
Dann ist es mir schon zu viel, die aufzumachen. Dann mache ich die irgendwann mal auf, fange
Dann ist es mir schon zu viel, die aufzumachen.
an, merke, oh, da resultiert Arbeit aus diesen Briefen. Dann mache ich nur die Hälfte
auf. Ja, und dann liegen die da. Und irgendwann nach drei Monaten mache ich alle Briefe auf.
Ja, und dann liegen die da.
Dann merke ich, oh, da sind schon einige Deadlines abgelaufen. Und dann antworte
Dann merke ich, oh, da sind schon einige Deadlines abgelaufen.
ich den Leuten und sage, Entschuldigung, ich war verreist. Das würde mich völlig verrückt
Und dann antworte ich den Leuten und sage, Entschuldigung, ich war verreist.
machen, da so mit umzugehen. Also der andere wichtige Teil bei meinem System ist natürlich,
Das würde mich völlig verrückt machen, da so mit umzugehen.
dass ich eine To-Do-Software benutze. Da habe ich dich auch schon überzeugt,
Also der andere wichtige Teil bei meinem System ist natürlich, dass ich eine To-Do-Software benutze.
diese App auch zu kaufen. Das ist korrekt. Und das ist eine sehr mächtige Applikation.
Das ist korrekt.
Mächtig im Sinne von, sie bestimmt dein Leben oder sie ist sehr voll.
Mächtig im Sinne von, sie bestimmt dein Leben oder sie ist sehr voll.
Mächtig von, also sie kann sehr viel übernehmen. Also bei mir ist in Things sowohl etwas ganz
Mächtig von, also sie kann sehr viel übernehmen.
kleines Alltägliches wie meine Einkaufsliste, was ich gleich noch im Supermarkt kaufen muss,
bis hin zu, das sind Ziele, die will ich irgendwann mal im Leben erreichen,
was ich gleich noch am Supermarkt kaufen muss, bis hin zu, das sind Ziele, die will ich irgendwann mal im Leben erreichen.
eine Bucketlist, sagt man auf Englisch, Ländern, in die ich irgendwann mal reisen will,
Eine Bucketlist, sagt man auf Englisch, Länder, in die ich irgendwann mal reisen will, Dinge, die ich irgendwann mal umsetzen will in meinem Leben.
Dinge, die ich irgendwann mal umsetzen will in meinem Leben. Das ist bei mir alles in
Things sortiert. Also grundsätzlich alles, was man irgendwie mal abhaken kann, egal,
Also grundsätzlich alles, was man irgendwie mal abhaken kann, egal ob das morgen ist oder heute Abend oder in 20 Jahren, ist bei mir in Things.
ob das morgen ist oder heute Abend oder in 20 Jahren, ist bei mir in Things. Und das meine
ich mit mächtig. Also es ist so allumfassend für mich. Wenn ich zum Beispiel einen Brief
Also es ist so allumfassend für mich.
bekomme mit einer Deadline, dann nehme ich mir die fünf Sekunden kurz in Things hinzufügen,
Wenn ich zum Beispiel einen Brief bekomme mit einer Deadline, dann nehme ich mir die fünf Sekunden kurz in Things hinzufügen, Brief beantworten
Brief beantworten und setze gleich schon die Deadline mit rein in diesen Punkt. Und dann,
und setze gleich schon die Deadline mit rein in diesen Punkt.
ja dann werde ich daran erinnert und muss mir keine Sorgen mehr machen, ob ich das jetzt
Und dann werde ich daran erinnert und muss mir keine Sorgen mehr machen, ob ich das jetzt vergesse oder nicht, weil ich weiß, ich werde daran erinnert.
vergesse oder nicht, weil ich weiß, ich werde daran erinnert. Das finde ich sehr gut. Und
Das finde ich sehr gut.
das, also ich habe jetzt diese Software, benutze ich seit zwei Wochen. Es gibt übrigens
Und ich habe jetzt diese Software, benutze ich seit zwei Wochen.
auch andere Softwares, die ähnliche Sachen machen wie To-Do-List zum Beispiel. Und ich,
Es gibt übrigens auch andere Softwares, die ähnliche Sachen machen wie To-Do-List zum Beispiel.
also ich habe früher einfach To-Do-Listen auch geführt. Ich bin ja auch deutsch. Also
Und ich, also ich habe früher einfach To-Do-Listen auch geführt.
ich lache zwar über deinen Ordnungssinn, aber ich liebe es auch, Sachen zu sortieren. Und
Also ich lache zwar über deinen Ordnungssinn, aber ich liebe es auch, Sachen zu sortieren.
vor allem will ich Sachen nicht vergessen. Das ist für mich das Schlimmste. Was aber
Und vor allem will ich Sachen nicht vergessen.
auch negativ schon sein kann, weil wenn man immer Panik hat, dass man Sachen vergisst,
Das ist für mich das Schlimmste, was aber auch negativ schon sein kann, weil wenn man sich, wenn man immer Panik hat, dass man Sachen vergisst, dann wird das schon leicht nervig.
dann wird das schon leicht nervig. Und ich habe auf jeden Fall immer alles aufgeschrieben auf
Und ich habe auf jeden Fall immer alles aufgeschrieben auf einen Ordner, den ich immer mit mir rumgetragen habe.
einen Ordner, den ich immer mit mir rumgetragen habe. Und dann habe ich die wichtigen Dinge in
gelb markiert und die ganz wichtigen Dinge in rot. Und wenn ich was geschafft habe,
Und dann habe ich die wichtigen Dinge in gelb markiert und die ganz wichtigen Dinge in rot.
habe ich das durchgestrichen in schwarz. Und das war immer ein sehr gutes Gefühl,
Und das war immer ein sehr gutes Gefühl, wenn man etwas erledigt hat.
wenn man etwas erledigt hat. Und ich habe jetzt vor zwei Wochen tatsächlich diese
Und ich habe jetzt vor zwei Wochen tatsächlich diese Liste übertragen in diese Software, habe die Liste weggeschmissen und dachte für die ersten drei Tage Panik.
Liste übertragen in diese Software, habe die Liste weggeschmissen und dachte für die ersten
drei Tage Panik. Ich habe jetzt gar nicht mehr den Überblick über all meine Aufgaben. Und
Ich habe jetzt gar nicht mehr den Überblick über all meine Aufgaben.
nach einer Woche dachte ich, oh, das ist aber sehr entspannt, dass ich nicht mehr den
Und nach einer Woche dachte ich, oh, das ist aber sehr entspannt, dass ich nicht mehr den Überblick über all meine Aufgaben habe.
Überblick über all meine Aufgaben habe. Denn wenn man einen Überblick hat über alles,
Denn wenn man einen Überblick hat über alles, was man in den nächsten Monaten machen muss, das ist auch eine sehr lange Liste und die kann auch manchmal sehr überfordern.
was man in den nächsten Monaten machen muss, das ist auch eine sehr lange Liste. Und die
kann auch manchmal sehr überfordern. Das stimmt. Genau. Und das finde ich eben auch
Das stimmt genau.
gut an dieser App, dass man ja, man muss nicht alles auf einen Schlag sehen. Man kann sich auf
ein bestimmtes Projekt fokussieren. Und gleichzeitig dieser Effekt, dass du was abhackst und dann ist
Man kann sich auf ein bestimmtes Projekt fokussieren und gleichzeitig dieser Effekt, dass du was abhackst und dann ist es weg und du hast es geschafft.
es weg und du hast es geschafft, der ist bei mir trotzdem da. Und das ist, glaube ich,
Der ist bei mir trotzdem da.
auch ein großer Grund, warum ich das so liebe. Weil ja, ich den Tag über kleine Aufgaben immer
Und das ist, glaube ich, auch ein großer Grund, warum ich das so liebe, weil ja, ich den Tag über kleine Aufgaben immer wieder abhacke und dann verschwinden die aus dieser Liste.
wieder abhacke und dann verschwinden die aus dieser Liste. Und das ist für mich so ein
Und das ist für mich so ein kleiner Endorphin Kick.
kleiner Endorphin-Kick. Ich habe wieder was geschafft heute. Ja, das klingt ja interessant.
Ich habe wieder was geschafft heute.
Und wie viele Aufgaben hast du zum Beispiel heute noch auf der To-do-Liste? Erzähl mir doch mal,
Und wie viele Aufgaben hast du zum Beispiel heute noch auf der To-Do-Liste?
Manuel. Ich habe meine gerade mal aufgemacht. Ich habe jetzt noch 13 Sachen, die ich heute
Ich habe meine gerade mal aufgemacht.
erledigen sollte, werde aber davon ungefähr 80 Prozent auf andere Tage verschieben. Ja,
also bei mir ist es tatsächlich so, ich habe eigentlich nur noch nur einen Tag,
Ja, also bei mir ist es tatsächlich so, ich habe eigentlich nur noch nur einen Tag, der definitiv heute sein muss.
der definitiv heute sein muss. Aber ich werde danach trotzdem noch in anderen Projekten
Aber ich werde danach trotzdem noch in anderen Projekten weiterarbeiten, wo ich hoffentlich, ja, weiß ich nicht, fünf bis zehn kleinere Tasks abarbeite.
weiterarbeiten, wo ich hoffentlich, ja, weiß ich nicht, fünf bis zehn kleinere Tasks abarbeite.
Aber wenn die heute nicht klappen, dann mache ich die morgen. Also das ist bei mir relativ
Aber wenn die heute nicht klappen, dann mache ich die morgen.
flexibel. Ja, und jetzt kann ich vielleicht mal erzählen, was ich da so drin habe. Da
Ja, und jetzt kann ich vielleicht mal erzählen, was ich da so drin habe.
sind zum Beispiel einfach Aufgaben für Easy German, für Seatlang, für Easy Languages,
Da sind zum Beispiel einfach Aufgaben für easy German, für Seatlang, für easy Languages, für meine Steuer.
für meine Steuer. Wenn ich zum Beispiel irgendwelche Unterlagen noch einreichen
Wenn ich zum Beispiel irgendwelche Unterlagen noch einreichen muss, da steht dann zum Beispiel drauf, ich muss noch eine E-Mail schreiben an diese Person.
muss, da steht dann zum Beispiel drauf, ich muss noch eine E-Mail schreiben an diese Person,
ich muss ein Video schneiden, ich muss ein Video veröffentlichen. Aber was ich wirklich
Ich muss ein Video schneiden.
verrückt finde, ist, dass bei dir stehen Sachen drauf, die du vielleicht in fünf Jahren mal
machen willst oder sollst, wie zum Beispiel Bungee springen oder sogar, das habe ich
schon gemacht. Oder sogar Sprachen lernen. Da steht drauf, welche Sprachen du noch in
Zukunft lernen willst mit Detailaufgaben darunter. Kann man das so sagen? Ja, die
Detailaufgaben sind nur bei den Sprachen, die ich schon lerne. Ja. Aber ich habe eben
Ja, die Detailaufgaben sind nur bei den Sprachen, die ich schon lerne.
auch, ja, Projekte angelegt, die ich irgendwann mal angehen will. Wie zum Beispiel, ja,
Aber ich habe eben auch Projekte angelegt, die ich irgendwann mal angehen will, wie zum Beispiel irgendwelche Dinge, die ich irgendwann mal lernen will.
irgendwelche Dinge, die ich irgendwann mal lernen will, die sind im Moment noch sozusagen
Die sind im Moment noch sozusagen ausgeblendet, da habe ich im Moment keine Zeit für.
ausgeblendet, als da habe ich im Moment keine Zeit für. Aber ich kann ja mal kurz schauen,
ich habe zum Beispiel so Dinge wie, irgendwann möchte ich transcendentale
Ich habe zum Beispiel so Dinge wie irgendwann möchte ich transcendentale Meditationen lernen, zum Beispiel.
Meditationen lernen zum Beispiel. Das steht jetzt schon auf deiner Tudeliste. Oder ich
Das steht jetzt schon auf deiner Newliste.
möchte es lernen, Drinks zu mixen, also wie in einer Bar, also professionelle Drinks
Oder ich möchte es lernen, Drinks zu mixen, wie in einer Bar, also professionelle Drinks zu mixen.
zu mixen. Oder ich möchte ja irgendwann wieder Schlagzeugunterricht nehmen, habe ich schon mal
Oder ich möchte irgendwann wieder Schlagzeugunterricht nehmen, habe ich schon mal als Jugendlicher.
als Jugendlicher. Steht da schon drauf. Das steht da schon drauf, einfach. Damit du nicht
Steht da schon drauf.
vergisst, welche Träume du in Zukunft noch verwirklichen könntest. Ja, es geht gar nicht
Damit du nicht vergisst, welche Träume du in Zukunft noch verwirklichen könntest.
so sehr ums Vergessen. Es geht darum, dass ich das auch gerne, ich mache diese Liste auch
Es geht darum, dass ich das auch gerne, ich mache diese Liste auch manchmal gerne auf und schaue, ach, das sind alles Sachen, die ich noch in meinem Leben mal angehen möchte.
manchmal gerne auf und schaue, ach, das sind alles Sachen, die ich noch in meinem Leben mal
angehen möchte. Mir gibt es einfach ein gutes Gefühl. Hast du auch so eine Bucketlist da drin?
Mir gibt es einfach ein gutes Gefühl.
Ja, aber die ist geheim. Die ist geheim. Kannst du eine Sache von deiner Bucketlist erzählen,
Ja, aber die ist geheim.
die veröffentlicht? Möchtest du aus meiner Berlin Bucketlist, aus meiner Reise Bucketlist,
Kannst du eine Sache von deiner Bucketlist erzählen, die veröffentlicht?
aus meines Tages umsetzen? Ja, erzähl mal, eine aus deiner Berlin und eine aus deiner Reise.
Okay, also… Ich finde es gut, dass du mehrere Bucketlist hast. Falls eine nicht genug ist.
Okay, also.
Also auf meiner Berlin Bucketlist, was ganz harmlos ist, ist zum Beispiel, dass ich… ich
Also auf meiner Berlin Bucketlist, was ganz harmlos ist, ist zum Beispiel, dass ich, ich habe eine Werbung gesehen für eine Ausstellung 90s.
habe eine Werbung gesehen für eine Ausstellung 90s. 90s Berlin ist eine Ausstellung über die
90s Berlin ist eine Ausstellung über die 90er Jahre.
90er Jahre und weil ich eigentlich ein großer Fan der 90er Jahre bin, möchte ich gerne
Und weil ich eigentlich ein großer Fan der 90er Jahre bin, möchte ich gerne in diese Ausstellung gehen.
in diese Ausstellung gehen. Hab ich auch schon mal gesehen. Aber stresst dich das nicht,
Hab ich auch schon mal gesehen.
dass du eine To-do-Liste hast, die voll ist mit Sachen, die du vielleicht irgendwann mal machen
Aber stresst dich das nicht, dass du eine To-do-Liste hast, die voll ist mit Sachen, die du vielleicht irgendwann mal machen könntest, aber nicht musst.
könntest, aber nicht musst. Weil für mich ist die einzige… also der Hauptgrund, dass ich
Weil für mich ist die einzige, also der Hauptgrund, dass ich diese Liste habe, ist, dass ich also jemand, also eine Software für mich managt, dass ich die Sachen nicht vergesse.
diese Liste habe, ist, dass ich… also jemand, also eine Software, für mich managt,
dass ich die Sachen nicht vergesse. Also da stehen nur Sachen drin, die ich machen muss.
Also da stehen nur Sachen drin, die ich machen muss.
Und das Einzige, was ich jetzt angefangen habe, was quasi optional ist, ist,
Und das Einzige, was ich jetzt angefangen habe, was quasi optional ist, ist, ich habe jetzt eine Netflix Liste angelegt, weil ich wollte mal ausprobieren, wie das funktioniert und ob das Sinn macht.
ich habe jetzt eine Netflix-Liste angelegt, weil ich wollte mal ausprobieren,
wie das funktioniert und ob das Sinn macht. Weil mir ist aufgefallen, dass ich oft mit
Weil mir ist aufgefallen, dass ich oft mit anderen Leuten über Filme spreche oder ich entweder selber will ich Empfehlungen haben oder Empfehlungen geben.
anderen Leuten über Filme spreche oder ich entweder selber will ich Empfehlungen
haben oder Empfehlungen geben und dann erinnere ich mich nur, ah, da war diese Serie mit dem
Und dann erinnere ich mich nur, da war diese Serie mit dem Typen oder es ging um das und ich erinnere mich schon nicht mehr, was ich überhaupt geguckt habe.
Typen oder es ging um das und ich erinnere mich schon nicht mehr, was ich überhaupt
geguckt habe. Und deshalb habe ich jetzt eine Liste angelegt mit Serien und Filmen,
Und deshalb habe ich jetzt eine Liste angelegt mit Serien und Filmen, die ich bei Netflix geguckt habe und Serien und Filmen, die ich noch gucken möchte.
die ich bei Netflix geguckt habe und Serien und Filmen, die ich noch gucken möchte. Macht das Sinn?
Ja, ich habe auch Listen für Filme, für Serien, für Bücher vor allem. Bei mir sind das
Ja, ich habe auch Listen für Filme, für Serien, für Bücher vor allem.
allerdings ja erstmal nur die, die ich noch gucken oder lesen will. Wenn ich sie abhacke,
Bei mir sind das allerdings ja erst mal nur die, die ich noch gucken oder lesen will.
dann wandern sie natürlich ins Archiv. Dafür habe ich aber dann schon wieder auch
Wenn ich sie abhacke, dann wandern sie natürlich ins Archiv.
ein anderes System. Also wenn ich ein Buch lese zum Beispiel, mache ich mir dabei in
Also wenn ich ein Buch lese, zum Beispiel, mache ich mir dabei in der Regel Notizen oder streiche mir Dinge an und die kommen bei mir in eine andere Software.
der Regel Notizen oder streiche mir Dinge an und die kommen bei mir in eine andere Software.
In welche? In Day One. Das ist eine Tagebuch-App, in der ich auch jeden Morgen Tagebuch schreibe,
In welche?
Journal, und dort kommen auch meine Notizen und meine Gedanken zu den Büchern rein,
die ich lese. Das heißt, es ist nochmal ein anderes System. Aber in Things ist tatsächlich
Das heißt, es ist nochmal ein anderes System.
eine Liste mit den Büchern, die ich noch lesen werde, auch sortiert nach Kategorie.
Okay, Manuel, dann habe ich jetzt eine wichtige Frage. Gibt es irgendwas in deinem Leben,
Ok, Manuel, dann habe ich jetzt eine wichtige Frage.
was du machst so im Alltag, was du nicht vorher geplant und aufgeschrieben hast oder später
Gibt es irgendwas in deinem Leben, was du machst so im Alltag, was du nicht vorher geplant und aufgeschrieben hast oder später aufschreibst und digital oder schriftlich verarbeitest?
aufschreibst und digital oder schriftlich verarbeitest? Also da ich jeden Morgen Journal
und meistens neben meinen Gedanken und Gefühlen auch kurz zumindest aufschreibe,
was am Vortag passiert ist und ich auch sehr oft Fotos eigentlich mache im Alltag,
gibt es wahrscheinlich wenige Dinge, die nicht dokumentiert sind irgendwo. Das stimmt
Das stimmt schon.
schon. Aber ja, nochmal, also diese Dinge, diese Bucketlist zum Beispiel, für mich ist
Aber ja, nochmal also diese Dinge, diese Bucketlist zum Beispiel.
es insofern eine Befreiung, als dass es ist jetzt für mich kein Zwang, dass ich alle diese
Für mich ist es insofern eine Befreiung, als dass es ist jetzt für mich kein Zwang, dass ich alle diese Dinge umsetzen muss.
Dinge umsetzen muss. Also es ist nicht so, dass ich denke, ah, ich darf auf keinen Fall
Also es ist nicht so, dass ich denke, ich darf auf keinen Fall sterben, bevor alles abgearbeitet ist in dieser App, sondern es ist eher andersrum so, wenn ich irgendwann den Gedanken hätte, ach, das würde ich gerne nochmal machen, dann schreibe ich das auf.
sterben, bevor alles abgearbeitet ist in dieser App, sondern es ist eher andersrum so,
wenn ich irgendwann den Gedanken hätte, ach, das würde ich gerne nochmal machen,
dann schreibe ich das auf und jetzt weiß ich einfach, ich muss da jetzt nicht mehr dran
Dann schreibe ich das auf und jetzt weiß ich einfach, ich muss da jetzt nicht mehr dran denken, wenn ich jetzt Besuch bekomme von jemandem und der oder die sagt, was können wir denn schönes machen in Berlin?
denken. Wenn ich jetzt Besuch bekomme von jemandem und der oder die sagt, was können wir denn
Schönes machen in Berlin, dann habe ich natürlich bestimmte Empfehlungen vielleicht,
Dann habe ich natürlich bestimmte Empfehlungen vielleicht, die man immer machen kann.
die man immer machen kann. Aber ich habe auch meine Liste an Dingen, die ich gerne noch machen
Aber ich habe auch meine Liste an Dingen, die ich gerne noch machen würde und muss jetzt nicht überlegen, was war das noch?
würde und muss jetzt nicht überlegen, was war das noch? Was habe ich da damals gesehen? War
das mit den 90er Jahren? Ich gehe einfach in meine Liste und da stehen alle die Dinge,
Ich gehe einfach in meine Liste und da stehen alle die Dinge, die ich gerne noch machen würde und dann können wir uns da was Schönes draus aussuchen.
die ich gerne noch machen würde. Und dann können wir uns da was Schönes draus aussuchen.
Ja, liebe Zuhörer, wenn ihr euch schon immer gefragt habt, wie ticken eigentlich diese
Ja, liebe Zuhörer, wenn ihr euch schon immer gefragt habt, wie ticken eigentlich diese Deutschen? Was ist los mit denen?
Deutschen? Was ist los mit denen? Warum sind sie so ordnungsliebend? Dann habt ihr jetzt ein
Warum sind sie so ordnungsliebend? Dann habt ihr jetzt ein perfektes Exemplar kennengelernt, denn ihr wisst jetzt, wie ein typischer Deutscher, ich nenne dich einfach mal so Manuel, seinen Alltag plant.
perfektes Exemplar kennengelernt, denn ihr wisst jetzt, wie ein typischer Deutscher,
ich nenne dich einfach mal so Manuel, seinen Alltag plant. Manuel isst morgens immer
zum Frühstück die Sachen, die er am Tag vorher auf seiner Liste hatte und eingekauft
Manuel ist morgens immer zum Frühstück die Sachen, die er am Tag vorher auf seiner Schuhliste hatte und eingekauft hat.
hat. Das stimmt nicht. Dann schreibt er darüber ein Tagebuch, was er gegessen hat.
Das stimmt nicht. Dann schreibt er darüber ein Tagebuch, was er gegessen hat.
Dann werden Fotos von seinem Essen in einer App verarbeitet. Das war klar, dass das jetzt hier
Dann werden Fotos von seinem Essen in einer App verarbeitet.
durch den Kakao gezogen wird. Ich wollte auch noch, du hast das vorhin nämlich kurz
Ich wollte auch noch, dass du hast das vorhin nämlich kurz angesprochen, dass ich auch für meinen eigenen Tod geplant habe.
angesprochen, dass ich auch für meinen eigenen Tod geplant habe. Und das ist nämlich,
ich finde das so seltsam, dass das so ein Tabuthema ist in unserer Gesellschaft und
Und das ist nämlich ich finde das so seltsam, dass das so ein Tabuthema ist in unserer Gesellschaft und dass wir alle so tun, als würden wir nicht sterben irgendwann.
dass wir alle so tun, als würden wir nicht sterben irgendwann. Und man soll da auf keinen
Fall drüber reden. Ich finde das völligen Quatsch. Für mich ist es, also ich halte es für
Ich finde das völligen Quatsch.
relativ wahrscheinlich, dass auch ich eines Tages sterben werde. Basierend auf dem,
was mit allen Menschen, die vor mir jemals gelebt haben, passiert ist. Und ich finde es
erstens, also das Wissen und sich das auch präsent zu halten, dass das passieren wird,
hilft mir persönlich, mehr im Jetzt zu leben und mehr den aktuellen Tag wirklich zu genießen,
weil ich weiß, hey, es kann auch jederzeit vorbei sein. Und ich finde das eher einen
weil ich weiß, hey, es kann auch jederzeit vorbei sein.
positiven Gedanken, dass ich weiß, jetzt ist es aber noch nicht so. Ich lebe und ich muss den
Und ich finde das eher einen positiven Gedanken, dass ich weiß, jetzt ist es aber noch nicht so.
heutigen Tag genießen. Und sich aber trotzdem darauf vorzubereiten, ich möchte einfach,
Ich lebe und ich muss den heutigen Tag genießen und sich aber trotzdem darauf vorzubereiten.
wenn ich irgendwann sterbe, nicht mit dem Gefühl sterben, oh nein, es gibt irgendwie
Ich möchte einfach, wenn ich irgendwann sterbe, nicht mit dem Gefühl sterben.
Dinge, die hätte ich unbedingt vorher sortieren müssen oder machen müssen. Und jetzt ist das
Oh nein, es gibt irgendwie Dinge, die hätte ich unbedingt vorher sortieren müssen oder machen müssen.
nicht so und jetzt bringt mich das in Stress. Und was ich einfach nur vorbereitet habe,
Und jetzt ist das nicht so und jetzt bringt mich das in Stress.
auch schon seit Jahren, schon als ich glaube ich 16 war, habe ich das schon gemacht, ist
einfach erst mal so bestimmte Entscheidungen zu treffen. Was möchte ich denn, was mit meinen
Was möchte ich denn? Was mit meinen sterblichen Überresten passiert und so weiter da bestimmt einfach zu definieren.
sterblichen Überresten passiert und so weiter, da bestimmt einfach zu definieren,
was wünsche ich, was möchte ich. Also man nennt das eigentlich ein Willen. Und dann sicherzustellen,
Was was wünsche ich? Was möchte ich?
dass, also ich bin ja auch ein bisschen ein Nerd. Und meine Daten und meine Geräte und so
weiter sind eigentlich sehr gut abgesichert. Also wenn ich jetzt tatsächlich gleich vor
Also wenn ich jetzt tatsächlich gleich vor den Bus laufen würde und sterben würde, hätte niemand Zugriff auf meine Geräte, weil die einfach sehr gut verschlüsselt sind.
und sterben würde, hätte niemand Zugriff auf meine Geräte, weil die einfach sehr gut
verschlüsselt sind. Das halte ich auch für sinnvoll, dass das so ist. Gleichzeitig gibt
Das halte ich auch für sinnvoll, dass das so ist.
es bestimmte Dinge, vor allem eben zum Beispiel Fotos und Videos aus meinem ganzen Leben,
Gleichzeitig gibt es bestimmte Dinge, vor allem eben zum Beispiel Fotos und Videos aus meinem ganzen Leben, von denen ich schon möchte, dass bestimmte Menschen aus meiner Familie zum Beispiel Zugriff darauf haben, falls sie diese Dinge haben möchten.
von denen ich schon möchte, dass bestimmte Menschen aus meiner Familie zum Beispiel
Zugriff darauf haben, falls sie diese Dinge haben möchten. Und dafür habe ich einfach auch
vor langer Zeit schon ein System mir ausgedacht, das sicherstellt, dass das so ist, dass wenn ich,
ja, wenn mir was zustoßen sollte, dass die Leute Zugriff auf diese Dinge trotzdem haben.
Ja, wenn mir was zustoßen sollte, dass die Leute Zugriff auf diese Dinge trotzdem haben.
Und ich finde das irgendwie, wenn ich das manchmal Leuten erzählen, die sind dann so,
Und ich finde das irgendwie, wenn ich das manchmal Leuten erzählen, die sind dann so hallo, du bist doch noch so jung und so.
aber hallo, du bist doch noch so jung und so. Natürlich rechne ich nicht damit,
Natürlich rechne ich nicht damit, dass ich nächstes Jahr oder morgen sterbe und hoffe nicht, dass es so ist.
dass ich nächstes Jahr oder morgen sterbe und hoffe nicht, dass es so ist. Aber ich
finde auch ganz ehrlich, ich kann es doch nicht wissen. Ich kann mir doch nicht anmaßen,
Aber ich finde auch ganz ehrlich, ich kann es doch nicht wissen.
dass ich 90 Jahre alt werde, weiß man doch nicht. Und deswegen finde ich es gut, vorbereitet zu
Ich kann mir doch nicht anmaßen, dass ich 90 Jahre alt werde, weiß man doch nicht.
sein. Ich finde das auch interessant und ich finde das auch wichtig, dass du das machst.
Ich finde das auch interessant und ich finde das auch wichtig, dass du das machst.
Oder sagen wir, ja, wichtig ist eben genau die Frage. Ich mache das nicht so genau,
Oder sagen wir ja, wichtig ist eben genau die Frage.
weil ich das teilweise nicht wichtig finde. Also ich habe mal irgendwann saßen wir in
Also ich habe mal irgendwann saßen wir in einem Flugzeug, das so durchgestartet ist und es kamen Untergangsszenarien in meinen Kopf.
einem Flugzeug, das so durchgestartet ist und es kamen so Untergangsszenarien in meinen Kopf.
Ich wusste, Janusz hat schon panische Angst. Und dann habe ich kurz nachgedacht,
Ich wusste, Janusz hat schon panische Angst.
was jetzt passiert, wenn wir jetzt sterben würden und habe tatsächlich als erstes überlegt,
Und habe tatsächlich als erstes überlegt, haben Leute in meiner Umgebung, die das haben sollen Zugang zu unserem YouTube-Account, unseren Patreon-Account, zu allen Sachen.
haben Leute in meiner Umgebung, die das haben sollen, Zugang zu unserem YouTube-Account,
unseren Patreon-Account, zu allen Sachen. Weil ich einfach möchte,
Weil ich einfach möchte, dass wir haben etwas geschaffen in unserem Leben, was ich gerne möchte, was weiter existiert.
dass wir haben etwas geschaffen in unserem Leben, was ich gerne möchte,
was weiter existiert. Ob das jetzt jemand weiter macht oder nicht, weiß ich ja nicht.
Ob das jetzt jemand weiter macht oder nicht, weiß ich ja nicht.
Also das müssen dann andere selber entscheiden, ob die jetzt dann weiter YouTube-Videos machen
Also das müssen dann andere selber entscheiden, ob die jetzt dann weiter YouTube-Videos machen möchten unter unserem Namen.
möchten unter unserem Namen. Du zum Beispiel, du solltest das dann machen. Aber das ist ja eine
Du zum Beispiel, du solltest das dann machen.
andere Entscheidung. Aber die Frage ist erst mal, ist es technisch möglich? Und daran
Aber die Frage ist erstmal, ist das technisch möglich?
habe ich tatsächlich als erstes gedacht, als ich in dem Flieger saß. Und dann habe ich
Und daran habe ich tatsächlich als erstes gedacht, als ich in dem Flieger saß.
gemerkt, ah ja, alle meine Passwörter sind da, die und die Leute haben Zugang, alles ist gesichert.
Und dann habe ich gemerkt, ah ja, alle meine Passwörter sind da, die und die Leute haben Zugang, alles ist gesichert.
Dann habe ich mich beruhigt und dann habe ich mich darum gekümmert, Janusz zu beruhigen.
Dann habe ich mich beruhigt und dann habe ich mich darum gekümmert, Janusz zu beruhigen.
Und dann haben wir überlebt übrigens, falls du es noch nicht gemerkt hast.
Und dann haben wir überlebt übrigens, falls du es leider nicht gemerkt hast.
Und das, Cari, ist genau der Punkt. Mir geht es gar nicht so sehr wahrscheinlich,
Und das, Cari, ist genau der Punkt.
also es ist gar nicht mal so jetzt ein reines Ding der nächsten Liebe,
dass es mir so sehr um die Leute geht, dass die dann unbedingt diesen Zugriff haben.
Es geht mir mehr darum, dass ich, also gut, wenn ich vor den Bus laufe und ich habe sowieso keine
Es geht mir mehr darum, dass ich also gut, wenn ich vor dem Bus laufe und ich habe sowieso keine Zeit nachzudenken, es ist vielleicht egal.
Zeit nachzudenken, ist es vielleicht egal. Aber in so einer Situation, wo du weißt,
Aber in so einer Situation, wo du weißt, oh, ich habe nur noch zehn Minuten, eine Stunde, einen Tag, eine Woche, was auch immer, dann möchte ich in diesem Moment mich nicht drum kümmern müssen.
oh, ich habe nur noch zehn Minuten, eine Stunde, einen Tag, eine Woche, was auch immer,
dann möchte ich in diesem Moment mich nicht drum kümmern müssen. Ich möchte mich dann
nicht drum kümmern müssen. Und deswegen habe ich einfach dieses System irgendwann mir
Und deswegen habe ich einfach dieses System irgendwann mir aufgesetzt, dass es einfach immer schon organisiert ist.
aufgesetzt, dass es einfach immer schon organisiert ist.
Wir gleiten jetzt leicht ab mit dem Thema Tod, aber vielleicht können wir ja nochmal
Wir gleiten jetzt leicht ab mit dem Thema Tod, aber vielleicht können wir ja nochmal darauf zurückkommen.
auf das, vielleicht können wir da ja nochmal darauf zurückkommen, weil ich,
Weil ich, was ich zum Beispiel vielleicht noch eine letzte Sache zu dem Thema, was ich noch wichtiger finde, wenn ich in dem Moment bin zu sterben, dann möchte ich eigentlich, also dann möchte ich mich natürlich nicht so viel mit solchen technischen Fragen befassen.
was ich zum Beispiel vielleicht noch eine letzte Sache zu dem Thema,
was ich noch wichtiger finde, wenn ich in dem Moment bin zu sterben,
dann möchte ich eigentlich, also dann möchte ich mich natürlich nicht so viel mit solchen
technischen Fragen befassen. Ich möchte sicher sein, dass ich in meinem Leben meine
Ich möchte sicher sein, dass ich in meinem Leben meine Zeit nicht vergeudet habe, denn es gibt es gibt oder gab oder gibt immer noch Studien dazu, was Leute bereuen.
Zeit nicht vergeudet habe. Denn es gibt, es gibt oder gab oder gibt immer noch Studien
dazu, was Leute bereuen, also die im Sterben liegen. Und das sind ganz interessant, ganz groß,
Also die im Sterben liegen.
sind glaube ich drei oder fünf bekannte Dinge, die immer wieder passieren. Ich
weiß nicht, ob du sowas schon mal gelesen hast. Und das ist mir schon relativ früh
Ich weiß nicht, ob du sowas schon mal gelesen hast.
klar gewesen in meinem Leben, dass ich erstens kein konventionelles Leben führen möchte,
wo ich in irgendwas gefangen bin, was ich nicht möchte. Also zum Beispiel morgens zur
Also zum Beispiel morgens zur Arbeit gehen, an etwas arbeiten, an das ich gar nicht wirklich glaube, nur damit ich irgendwie abends nach Hause kommen kann und dann mir Produkte kaufen können, die mich beruhigen.
Arbeit gehen, an etwas arbeiten, an das ich gar nicht wirklich glaube, nur damit ich irgendwie
abends nach Hause kommen kann und dann mir Produkte kaufen können, die mich beruhigen.
Und das ist mir noch wichtiger. Also das ist noch wichtiger als die Ordnung,
Und das ist mir noch wichtiger.
ist einfach zu wissen. Und das ist etwas zum Beispiel, was ich in meinem Leben,
Und das das ist etwas zum Beispiel, was ich in meinem Leben, wo ich wirklich sicher bin.
wo ich wirklich sicher bin, ich kann morgen sterben und es braucht sich keine Sorgen machen,
Ich kann morgen sterben und es braucht sich keiner Sorgen machen, dass ich mein Leben nicht so gelebt habe, wie ich es wollte.
dass ich mein Leben nicht so gelebt habe, wie ich es wollte. Denn ich hab eigentlich jetzt schon
Denn ich habe eigentlich jetzt schon alles gemacht und schon alles erreicht, was ich wollte.
alles gemacht und schon alles erreicht, was ich wollte. Und deswegen, falls ich morgen umkippe,
Und deswegen, falls ich morgen umkippe, wisst ihr Bescheid, dass ich glücklich gelebt habe.
wisst ihr Bescheid, dass ich glücklich gelebt habe. Das geht mir ganz genauso und ich
Das geht mir ganz genauso.
habe diese Studien auch schon mehrmals gelesen und in der Regel das Einzige,
Und ich habe diese Studien auch schon mehrmals gelesen und in der Regel das einzige, was die Leute bereuen, wenn sie im Sterben liegen, ist, dass sie nicht genug Zeit mit bestimmten Personen verbracht haben oder bestimmten Personen nicht genug gesagt haben, wie sehr sie sie lieben oder wertschätzen.
was die Leute bereuen, wenn sie im Sterben liegen, ist, dass sie nicht genug Zeit mit
bestimmten Personen verbracht haben oder bestimmten Personen nicht genug gesagt haben,
wie sehr sie sie lieben oder wertschätzen. Und es ist nie, ich bereue so sehr, dass ich
Und es ist nie. Ich bereue so sehr, dass ich dieses Produkt nicht gekauft habe oder diesen Test nicht bestanden habe oder solche Dinge.
dieses Produkt nicht gekauft habe oder diesen Test nicht bestanden habe oder solche Dinge.
Was ich nicht im Urlaub auf den Malediven war. Nee, es sind meistens diese drei Dinge,
Was ich nicht im Urlaub auf den Malediven war.
dass du an etwas gearbeitet hast, dass du nicht an etwas gearbeitet hast,
Meistens diese drei Dinge, dass du an etwas gearbeitet hast, dass du nicht an etwas gearbeitet hast, was dir was bedeutet hat, dass du nicht genug Zeit mit den Menschen verbracht hast, die dir was bedeuten und dass du den Menschen, die dir was bedeuten, nicht gesagt hast, was du dir bedeutet hast.
was dir was bedeutet hat, dass du nicht genug Zeit mit den Menschen verbracht hast,
die dir was bedeuten und dass du den Menschen, die dir was bedeuten, nicht gesagt hast,
dass sie dir etwas bedeuten. Ja. Gut, dann würde ich sagen, haben wir gleich zwei Themen
Gut, dann würde ich sagen, haben wir gleich zwei Themen heute abgefrühstückt.
heute. Abgefrühstückt. Ja. Das ist auch ein schöner Ausdruck. Wenn man etwas abfrühstückt,
Wenn man etwas abfrühstückt, dann hat man das abgearbeitet, abgearbeitet oder abgehakt.
dann hat man das abgearbeitet. Abgearbeitet oder abgehakt. Bearbeitet. Und liebe Zuhörer,
Bearbeitet.
mich wird jetzt mal interessieren, was ihr dazu denkt. Denkt ihr jetzt gerade,
Denkt ihr jetzt gerade?
oh Gott, worüber reden die die ganze Zeit? Jetzt verstehe ich endlich, was in Deutschland los ist,
Jetzt verstehe ich endlich, was ich jetzt gerade in der Zeit habe.
warum alle so auf Ordnung bedacht sind, warum sich alle so um Ordnung kümmern. Oder denkt ihr,
ja, das ist ja alles ganz normal, so lebe ich mein Leben auch. Wir würden uns da mal über
Oder denkt ihr, ja, das ist ja alles ganz normal, so lebe ich mein Leben auch.
Kommentare und weiterführende Fragen freuen, denn mich interessiert tatsächlich, haben wir uns
Wir würden uns da mal über Kommentare und weiterführende Fragen freuen.
jetzt gerade als typische Deutsche geoutet und denkt ihr, das ist völlig verrückt,
wie wir unser Leben ordnen mit Apps und Journalen und To-do-Listen oder sagt ihr, nö, so bin ich
eigentlich auch. Manuel, möchtest du das auch erfahren? Ja, warum nicht?
Manuel, möchtest du das auch erfahren?
Kari, würdest du lieber, also du hast die Wahl, es gibt einen Ort in deinem Leben,
Eine schwierige Entscheidung.
wo jetzt immer Chaos herrscht und du kannst es nicht mehr aufräumen. Also es ist quasi
unmöglich, das jetzt aufzuräumen. Es ist immer einfach Chaos. Und die zwei Orte sind entweder
Also es ist quasi unmöglich, das jetzt aufzuräumen.
physikalisch deine Wohnung. Also du kannst, also es ist schon, sagen wir mal, sauber in
Und die zwei Orte sind entweder physikalisch deine Wohnung.
dem Sinne, es ist jetzt nicht eklig, es sind keine Bakterien oder so, aber es ist halt,
der Schrank ist total unaufgeräumt, der Schreibtisch, also die Wohnung ist unaufgeräumt.
Aber es ist halt, der Schrank ist total unaufgeräumt, der Schreibtisch, also die Wohnung ist unaufgeräumt.
Oder der Computer, deine Dateien, du kannst keine Ordner mehr anlegen, alles ist in einem
Oder der Computer, deine Dateien, du kannst keine Ordner mehr anlegen.
Ordner, es gibt keine digitale Ordnung, keine Mails, du kannst die Mails nicht mehr
Es gibt keine digitale Ordnung, keine Mails.
einsortieren, völliges Chaos. Für immer in der Wohnung oder im Computer? Das ist eine
Du kannst die Mails nicht mehr einsortieren.
ganz schreckliche Frage. Das ist eine richtig schlimme Frage. Denn tatsächlich bin ich ein
Das ist eine ganz schreckliche Frage.
Mensch, interessanterweise bin ich als Messi aufgewachsen ein bisschen, nämlich ich habe
Denn tatsächlich bin ich ein Mensch, interessanterweise bin ich als Messi aufgewachsen ein bisschen, nämlich ich habe gegen meine Eltern rebelliert.
gegen meine Eltern rebelliert. Meine Eltern haben ein Haus, wo alles picobello ist,
Meine Eltern haben ein Haus, wo alles picobello ist, sagt man auf Deutsch auch.
sagt man auf Deutsch auch. Also alles ist ordentlich. Es gibt sogar einen Plan,
Also alles ist ordentlich.
wann geputzt wird, es liegt nichts auf dem Boden, es ist immer alles aufgeräumt und sauber. Und ich
Es liegt nichts auf dem Boden.
habe in meinem Zimmer immer, was ich gemacht habe, ich habe mit 14 oder so, glaube ich,
Und ich habe in meinem Zimmer immer, was ich gemacht habe, ich habe mit 14 oder so, glaube ich, angefangen, Müll zu sammeln und nach Hause zu bringen.
angefangen, Müll zu sammeln und nach Hause zu bringen. Also auf dem Sperrmüll, also überall,
wo einfach was auf der Straße lag, was ich dachte, das kann ich noch gebrauchen. Ich habe
Sachen von Baustellen mitgenommen, ich habe Einkaufswagen mit nach Hause genommen,
Ich habe Sachen von Baustellen mitgenommen.
habe die in meinen Wohnung gestellt. Ich habe mein Zimmer einfach völlig zugestellt, also mit Müll,
Ich habe die in meinen Wohnung gestellt.
kann man sagen. Ich habe auch sogar Klamotten auf der Straße gefunden und die dann angezogen.
Ich habe auch sogar Klamotten auf der Straße gefunden und die dann angezogen.
Dann habe ich mir die Haare abgeschnitten und war dann ein Punk. Also ich habe das als Kind
Dann habe ich mir die Haare abgeschnitten und war dann ein Punk.
exzessiert oder als Jugendliche. Exzessiv habe ich das ausgeübt. Und jetzt ist mir aber
Exzessiv habe ich das ausgeübt.
aufgefallen, umso älter ich werde, desto mehr werde ich wie meine Eltern. Und ich mag das sehr,
Und jetzt ist mir aber aufgefallen, umso älter ich werde, desto mehr werde ich wie meine Eltern.
dass der Schreibtisch nur, also dass da nur ein Becher mit Stiften ist und mein Computer. Ich
mag das auch, dass die Regale ordentlich aussehen und dass wir generell nicht viel in der
Ich mag das auch, dass die Regale ordentlich aussehen und dass wir generell nicht viel in der Wohnung haben.
Wohnung haben. Und Janusz ist das komplette Gegenteil. Also in seinem Zimmer, also auch
Und Janusz ist das komplette Gegenteil.
gleichzeitig unsere Küche, deswegen müssen wir dringend in eine grossere Wohnung ziehen,
damit er wirklich ein eigenes Zimmer hat, wo ich nicht rein muss. Da er mag das richtig,
alles voll zu hängen und er hat auch ein bisschen Ordnung, aber es ist nicht in meinem
Da er mag das richtig, alles voll zu hängen und er hat auch ein bisschen Ordnung, aber es ist nicht in meinem Ordnungssinn.
Ordnungssinn. Deswegen ist es jetzt schon so, dass die Wohnung halb-halb ist. Die ist
Deswegen ist es jetzt schon so, dass die Wohnung halb halb ist.
halb geordnet und halb nicht geordnet. Und ich würde mich deshalb für die Wohnung entscheiden,
Die ist halb geordnet und halb nicht geordnet.
würde mir dann aber ein Büro zulegen, wo alles ganz geordnet ist. Geht das?
Okay, das können wir machen, ja.
Okay, das können wir machen, ja.
Weil mit dem Computer, das geht nicht. Also mir macht das Spaß. Ich verbringe in meinem
Weil mit dem Computer, das geht nicht.
Computer mehrere Stunden am Tag und da muss das so geordnet sein, dass ich schnell auf
Und da muss das so geordnet sein, dass ich schnell auf Dateien zugreifen kann.
Dateien zugreifen kann. Wenn das nicht der Fall ist, dann kann ich ja nicht effektiv
Wenn das nicht der Fall ist, dann kann ich ja nicht effektiv arbeiten und dann werde ich ein unglücklicher Mensch.
arbeiten und dann werde ich ein unglücklicher Mensch.
Ein Ausdruck der Woche, der ganz gut zu unserem Thema heute passt.
Ein Ausdruck der Woche, der ganz gut zu unserem Thema heute passt. Also wir hatten ja schon
Also wir hatten ja schon mehrere Ausdrücke eigentlich zum Thema Ordnung.
mehrere Ausdrücke eigentlich zum Thema Ordnung, aber auf eins sind wir, ja bin ich
zufällig die Tage gestoßen. Der Ausdruck heißt, es ist alles im grünen Bereich.
Und zwar wenn man, ja im Prinzip heißt das, es ist alles in Ordnung auch. Im grünen
Und zwar wenn man, ja im Prinzip heißt das, es ist alles in Ordnung auch im grünen Bereich.
Bereich, man kann zum Beispiel sagen, es ist irgendwas passiert, ist etwas schiefgegangen
Man kann zum Beispiel sagen, es ist irgendwas passiert, es ist etwas schiefgegangen und der andere antwortet.
und der andere antwortet und ich frage dich, ist alles okay? Ist alles in Ordnung? Und du antwortest,
Und ich frage dich, ist alles okay?
es ist alles im grünen Bereich. Genau, dann heißt das, es ist alles in Ordnung. Und dann
Genau.
habe ich nachgeguckt, wo das herkommt. Okay, ich wollte es nämlich gerade schon
Und ich habe mir gedacht, wo das herkommt.
googeln. Wo kommt das her? Darf ich raten? Ja klar. Hat es was mit dem Fußball vielleicht
Wo kommt es her?
zu tun? Nee. Nee. Nee. Straßenverkehrsordnung? Es ist, nee nicht direkt, aber es ist tatsächlich,
Nein.
hat das einfach was mit den Farbsignalen zu tun. Und tatsächlich ist ja bei Mess- und
Kontrollgeräten oder generell, würde ich sagen bei fast allen Geräten, grün ist immer,
Und tatsächlich ist ja bei Mess- und Kontrollgeräten oder generell, würde ich sagen, bei fast allen Geräten grün ist immer, es ist alles gut.
es ist alles gut. Gelb ist schon Alarm und rot ist ein Problem. Und deshalb sagt man
Gut, ja.
einfach, wenn alles gut ist, dann ist es im grünen Bereich. Also zum Beispiel auch unsere
Und deshalb sagt man einfach, wenn alles gut ist, dann ist es im grünen Bereich.
Audioaufnahmen, wenn wir wollen, dass es nicht zu laut ist, rot ist schon übersteuert,
Also zum Beispiel auch unsere Audioaufnahmen, wenn wir wollen, dass es nicht zu laut ist, rot ist schon übersteuert.
grün ist, wenn es im grünen Bereich ist, ist es gut. Und so passt das ganz gut zu unserer
Grün ist, wenn es im grünen Bereich ist, ist es gut.
Ordnung. Also wenn ihr mal gefragt werdet, ob ihr, ob alles gut gelaufen ist, dann könnt
Also wenn ihr mal gefragt werdet, ob ihr, ob alles gut gelaufen ist, dann könnt ihr sagen, es ist alles im grünen Bereich.
ihr sagen, es ist alles im grünen Bereich. Weißt du, was mich nervt, Cari? So sehr ich ein
ordnungsliebender Mensch bin, wie wir gerade lang und breit diskutiert haben, mich nervt...
Darf ich raten? Ja. Unordnung? Ja, Unordnung nervt mich nicht, weil ich ja dafür sorgen kann,
Darf ich raten?
dass sie bei mir nicht stattfindet. Und es nervt mich nicht, wenn andere Leute unordentlich sind,
Und es nervt mich nicht, wenn andere Leute unordentlich sind.
das nervt mich überhaupt nicht. Das hat ja nichts mit meinem Leben dann zu tun. Nein,
Das nervt mich überhaupt nicht.
was mich tatsächlich nervt, ist, wenn Ordnung zu weit getrieben wird. Ach so. Ordnung oder halt
Nein, was mich tatsächlich nervt, ist, wenn Ordnung zu weit getrieben wird.
auch Regelhörigkeit. Also wenn wir in Deutschland uns zu sehr darauf fokussieren,
Also, wenn wir uns zu sehr darauf fokussieren, dass die Regeln eingehalten werden, dass alles genau nach Recht und Ordnung laufen muss, so wie es irgendwo mal steht und stand.
dass die Regeln eingehalten werden, dass alles genau nach Recht und Ordnung laufen muss,
so wie es irgendwo mal steht und stand. Und ich habe da ein Beispiel, ich habe das,
Und ich habe da ein Beispiel, ich habe das, ich war nicht selbst dabei bei dieser Geschichte, aber ich habe das auf Twitter gelesen.
ich war nicht selbst dabei bei dieser Geschichte, aber ich habe das auf Twitter gelesen. Und ich
finde, das ist so eine Geschichte, das ist irgendwie so richtig typisch Deutschland Ordnung
Und ich finde, das ist so eine Geschichte, das ist irgendwie so richtig typisch Deutschland-Ordnung zu weit getrieben.
zu weit getrieben. Also ich fasse die mal zusammen. Wir verlinken auch diesen Twitter
Also ich fasse die mal zusammen, wir verlinken auch diesen Twitter-Thread in den Show Notes, aber ich fasse das mal kurz zusammen.
Thread in den Show Notes, aber ich fasse das mal kurz zusammen. Also jemand saß in Deutschland
im ICE. Der ICE ist der Intercity Express. Das ist ein sehr schneller Zug, für den man
auch ein spezielles Zugticket braucht für diesen spezifischen ICE. Und es saß ein Mann
in diesem Zug, der hatte das falsche Ticket. Der hatte ein Ticket für ein Flix-Train,
Der hatte ein Ticket für einen Flix-Train, also für eine Drittfirma, falsches Ticket.
also für eine Drittfirma, falsches Ticket. Dieser Mann konnte kaum Deutsch und hatte
Papiere dabei von einem Lager, wo er hin musste, wo er scheinbar auf dem Weg zur Arbeit war.
Ja. Jetzt kommt also der Schaffner, kontrolliert das Ticket und merkt, ja,
So, jetzt kommt also der Schaffner, kontrolliert das Ticket und merkt, ja, ist leider nicht das richtige Ticket, er hat also nicht das Ticket und er kann auch nicht richtig Deutsch.
ist leider nicht das richtige Ticket. Er hat also nicht das Ticket und er kann auch nicht
richtig Deutsch. Jetzt ruft dieser Schaffner die Polizei. Die Polizei kommt in den Zug. Alle
Jetzt ruft dieser Schaffner die Polizei.
sind wohl super nett, alle sind super bemüht, das irgendwie auszusortieren. Es kommt noch
Alle sind wohl supernett, alle sind super bemüht, das irgendwie auszusortieren.
heraus, er fährt noch dazu in die falsche Richtung. Also nicht nur, dass falsche Ticket,
Es kommt noch heraus, er fährt noch dazu in die falsche Richtung, also nicht nur, dass er das falsche Ticket, er sitzt auch komplett im falschen Zug, also er fährt nicht mal in die Richtung, in die er überhaupt muss.
er sitzt auch komplett im falschen Zug. Also er fährt nicht mal in die Richtung,
in die er überhaupt muss. Die Polizistin liest dreimal alles durch. Keiner hat einen
Die Polizistin liest dreimal alles durch, keiner hat einen Plan, wie es jetzt weitergeht.
Plan, wie es jetzt weitergeht. So. Jetzt, die Geschichte hat eigentlich eine schöne
Jetzt, die Geschichte hat eigentlich eine schöne Wendung, kommt ein Typ, der sich einfach einmischt, der einfach in diesem Zug sitzt, in einem weißen Hemd und sagt, kann ich das Ticket einfach für ihn kaufen?
Wendung, kommt ein Typ, der sich einfach einmischt, der einfach in diesem Zug sitzt,
in einem weißen Hemd und sagt, kann ich das Ticket einfach für ihn kaufen? Ja. Ich
bezahle das. Dann hat er zumindest keinen Stress wegen Schwarzfahren. Also kriegt
Ich bezahle das.
er zumindest kein Bußgeld jetzt. Dann sagt der Schaffner, ja klar, kannst du kaufen,
Dann sagt der Schaffner, ja klar, kannst du kaufen, weißemd Typ, Kreditkarte, zack, bezahlt das Ticket.
weißen Hemd, Typ, Kreditkarte, zack, bezahlt das Ticket. Jetzt kommt noch mehr Polizei
dazu in den Zug. Also das ist wirklich so ein bisschen, ja, alle bereit, irgendwie den
Typen jetzt mitzunehmen aus diesem Zug. Die Polizei will den jetzt eigentlich mitnehmen,
Die Polizei will den jetzt eigentlich mitnehmen, aber ist ja jetzt Quatsch, weil er hat ja jetzt ein Ticket.
aber ist ja jetzt quatschig, weil er hat ja jetzt ein Ticket. Das heißt,
die Polizei ist jetzt nicht mehr da, um ihn abzuführen, sondern, so steht es hier in
Das heißt, die Polizei ist jetzt nicht mehr da, um ihn abzuführen, sondern, so steht es hier in diesem Twitter-Thread, verwandelt sich in eine Bahninfo.
diesem Twitter-Thread, verwandelt sich in eine Bahninfo. Also die Polizisten sagen jetzt, ja,
es ist ja jetzt alles in Ordnung. Er hat ja jetzt ein Ticket und versuchen, ihm jetzt zu helfen,
also noch zu seinem Lager zu kommen. Der Schaffner ist erleichtert. Der Typ mit dem
Der Schaffner ist erleichtert.
weißen Hemd, der das Ticket gekauft hat, sagt, okay, zur Polizei, versprechen sie,
Der Typ mit dem weißen Hemd, der das Ticket gekauft hat, sagt, okay, zur Polizei versprechen sie, dass sie ihm jetzt auch helfen und ihm jetzt nicht noch mehr Ärger machen, weil man ja sagen muss, es ist manchmal vielleicht auch ein bisschen schwierig.
dass sie ihm jetzt auch helfen und ihm jetzt nicht noch mehr Ärger machen, weil man ja
sagen muss, es ist manchmal vielleicht auch ein bisschen schwierig. Polizei sagt, ja,
wir helfen ihm jetzt. Dann geht die Geschichte noch so weiter, dass der Typ in dem weißen Hemd
So, dann genau, und dann geht die Geschichte noch so weiter, dass der Typ in dem weißen Hemd dann noch sagt, hey, ich habe jetzt 79 Euro bezahlt, will sich jemandem beteiligen.
dann noch sagt, hey, ich habe jetzt 79 Euro bezahlt, will sich jemanden beteiligen und super
viele Leute in einem Zug dann Portemonnaies rausgeholt haben und sich dann tatsächlich
Und super viele Leute in einem Zug dann Portemonnaies rausgeholt haben und sich dann tatsächlich beteiligt haben und das geteilt haben.
beteiligt haben und das geteilt haben. Also eine an sich coole Geschichte, weil da endlich
mal ein bisschen Menschlichkeit gezeigt wurde und jemand gesagt hat, hey, zumindest können wir
ihm jetzt diesen Ärger ersparen, dadurch dass er jetzt nicht das richtige Ticket hat. Aber was
mich nervt daran ist, dass wir überhaupt in so einer Situation sind, wo so ein ganz klar
Was mich nervt daran ist, dass wir überhaupt in so einer Situation sind, wo so ein ganz klar hilfloser Mensch, der jetzt nicht extra schwarz gefahren ist, so um zu bescheißen, sondern der ganz eindeutig ja sogar noch in die falsche Richtung fährt, der einfach Hilfe braucht.
hilfloser Mensch, der jetzt nicht extra schwarz gefahren ist, so um zu bescheißen, sondern
der ganz eindeutig ja sogar noch in die falsche Richtung fährt, der einfach Hilfe
braucht, der einfach nicht weiß, wie funktioniert das System. Er hat ein Ticket gekauft, aber es
Der einfach nicht weiß, wie funktioniert das System.
ist das falsche. Statt dass dort einfach mal der Schaffner und alle Leute, die sowieso schon da
Statt dass dort einfach mal der Schaffner und alle Leute, die sowieso schon da sind, ihm helfen und sagen kein Problem.
sind, ihm helfen und sagen kein Problem, hier, hier kommst du hin und das mit dem Ticket ist
Hier, hier kommst du hin und das mit dem Ticket ist jetzt mal geschenkt, dass dann in Deutschland die Polizei gerufen wird.
jetzt mal geschenkt, dass dann in Deutschland die Polizei gerufen wird. Also das verstehe ich
auch nicht, warum die Polizei da war. Also ich habe schon öfter solche Szenen in einem Zug
Also ich habe schon öfter solche Szenen in einem Zug beobachtet.
beobachtet. Ich habe aber noch nie gehört, dass die Polizei gerufen wurde. Ja, ich glaube,
Ich habe aber noch nie gehört, dass die Polizei gerufen wurde.
was passiert ist, der Schaffner sagt dann, du musst jetzt den Zug verlassen und wenn du den
Ja, ich glaube, was passiert ist, der Schaffner sagt dann, du musst jetzt den Zug verlassen und wenn du den Zug nicht verlässt, dann rufen sie die Polizei.
Zug nicht verlässt, dann rufen sie die Polizei. Ich glaube, darum geht es sozusagen. Und ich glaube,
Ich glaube, darum geht es sozusagen.
es gab da einfach auch Verständigungsschwierigkeiten und er ist halt nicht aufgestanden. Aber wenn du
Und ich glaube, es gab da einfach auch Verständigungsschwierigkeiten und er ist halt nicht aufgestanden.
sozusagen ohne Ticket im Zug sitzt und der Schaffner sagt, dann musst du den Zug jetzt
Aber wenn du sozusagen ohne Ticket im Zug sitzt und der Schaffner sagt, dann musst du den Zug jetzt verlassen, dann kommt die Polizei.
verlassen, dann kommt die Polizei. Und das ist auch verständlich fändig, wenn jemand sich
Und das ist auch verständlich, wenn dich, wenn jemand sich einfach weiger zu bezahlen.
einfach weiger zu bezahlen. Aber in so einem Fall würde ich mir wünschen, dass der Schaffner
Aber in so einem Fall würde ich mir wünschen, dass der Schaffner oder die Schaffnerin einfach mal kurz menschlich ist und nicht auf den Regeln und der Ordnung beharrt, sondern einfach mal kurz schaut, wie können wir dieses Problem jetzt lösen?
oder die Schaffnerin einfach mal kurz menschlich ist und nicht auf den Regeln und der Ordnung
beharrt, sondern einfach mal kurz schaut, wie können wir dieses Problem jetzt lösen?
Das ist halt schwierig, weil das kann man auch ordnungsmäßig nicht. Also es ist ja
Das ist halt schwierig, weil das kann man auch ordnungsmäßig nicht.
einfacher, eine Regel zu machen, dass es immer so ist und nie anders, als dass man
Also es ist ja einfacher, eine Regel zu machen, dass es immer so ist und nie anders, als dass man Regeln dafür setzen muss.
Regeln dafür setzen muss. Es ist schwierig, Regeln zu machen, dass man so was menschlich
Es ist schwierig, Regeln zu machen, dass man sowas menschlich beurteilen muss, weil dann muss ja quasi der Schaffner jedes Mal beurteilen, lügt der Mensch oder nicht.
beurteilen muss, weil dann muss ja quasi der Schaffner jedes Mal beurteilen, lügt der Mensch
oder nicht, was ja auch passiert. Also Leute gehen ja auch in den Zug und behaupten einfach,
Was ja auch passiert.
sie verstehen kein Deutsch oder behaupten, sie fahren in die falsche Richtung. Und ja,
ich glaube, das ist halt das Negative, dass in Deutschland man macht lieber eine Regel,
Und ja, ich glaube, das ist halt das Negative, dass in Deutschland man macht lieber eine Regel, die immer angewendet wird, als dass man sich irgendwie Gedanken um etwas machen muss.
die immer angewendet wird, als dass man sich irgendwie Gedanken um etwas machen muss oder
ja, da bleibt die Menschlichkeit oft auf der Strecke. Was ich eigentlich bei dem Thema
Oder ja, da bleibt die Menschlichkeit oft auf der Strecke.
übertreibe, ja, aber das gilt genauso für diesen Fall. Also wenn man Ordnung zu weit treibt,
Was ich eigentlich bei dem Thema übertreiben, ja, aber das gilt genauso für diesen Fall.
dann wird man halt unflexibel. Das heißt, man beharrt dann auf der Ordnung. Das heißt,
Also wenn man Ordnung zu weit treibt, dann wird man halt unflexibel.
man möchte immer diese Ordnung, die man sich überlegt hat, anwenden. Und wenn etwas, ja,
Das heißt, man möchte immer diese Ordnung, die man sich überlegt hat, anwenden.
wenn etwas aber Flexibilität braucht, dann ist die Flexibilität nicht gegeben. Und das
Und wenn etwas, ja, wenn etwas aber Flexibilität braucht, dann ist die Flexibilität nicht gegeben.
passiert ganz oft in Deutschland, sowohl privat als auch ja in offiziellen Behörden. Und es
Und das passiert ganz oft in Deutschland, sowohl privat als auch ja in offiziellen Behörden.
gibt einige Behörden, die sind da sehr gut drin, Sachen spontan zu machen oder auch mal
Es gibt einige Behörden, die sind da sehr gut drin, Sachen spontan zu machen oder auch mal Kulanz zu zeigen.
Kulanz zu zeigen. Das ist so ein Wort, das heißt, es gibt einen Spielraum, den man hat. Man kann
Kulanz sein und sagen, ja, okay, du kriegst in diesem Fall, kriegst du das Geld wieder oder in
Man kann kulant sein und sagen, ja, okay, du kriegst in diesem Fall, kriegst du das Geld wieder oder in diesem Fall darfst du mitfahren.
diesem Fall darfst du mitfahren. Und es gibt aber auch viele, die keine Kulanz zeigen,
Und es gibt aber auch viele, die keine Kulanz zeigen, die keinen Spielraum haben, die völlig unflexibel sind.
die keinen Spielraum haben, die völlig unflexibel sind. Und das ist in Deutschland
besonders stark ausgeprägt. Also viel stärker als in anderen Ländern. Und ich glaube, dass das
Das ist in Deutschland besonders stark ausgeprägt, also viel stärker als in anderen Ländern.
etwas ist, was viele Ausländer, viele Menschen, die neu in Deutschland sind, ja, spüren auch,
Und ich glaube, dass das etwas ist, was viele Ausländer, viele Menschen, die neu in Deutschland sind, ja, spüren auch.
wenn du dann irgendwie in der EU-Bahn bist in Berlin und du hast das Ticket falsch gekauft,
Wenn du dann irgendwie in der U-Bahn bist in Berlin und du hast das Ticket falsch gekauft, was wirklich passieren kann, weil es einfach verwirrend ist.
was wirklich passieren kann, weil es einfach verwirrend ist. In manchen Bahnen kann man
Tickets kaufen, in manchen nicht. In manchen muss man sie draußen abstempeln, in manchen
In manchen Bahnen kann man Tickets kaufen, in manchen nicht.
und es kommt einfach vor, dass du ohne Ticket in der Bahn stehst. Und dann kommen Leute zu dir,
Und es kommt einfach vor, dass du ohne Ticket in der Bahn stehst.
die aussehen wie so Türsteher, die dich einfach fertig machen dafür, dass du kein Ticket hast.
Und dann kommen Leute zu dir, die aussehen wie so Türsteher, die dich einfach fertig machen dafür, dass du kein Ticket hast.
Und es wird eigentlich mit Angst und Kontrolle ein System durchgesetzt, das sehr unflexibel ist.
Und es wird eigentlich mit Angst und Kontrolle ein System durchgesetzt, das sehr unflexibel ist.
Genau. Und meiner Meinung nach ist die Lösung dafür, dass man Leute, auf Englisch sagt man
Genau. Und meiner Meinung nach ist die Lösung dafür, dass man Leute, auf Englisch sagt man empowered, also dass man Leuten dazu befähigt, bemächtigt.
also, dass man Leute dazu befähigt, bemächtigt, in einem bestimmten Rahmen selbst Entscheidungen
zu treffen. Also dass man zum Beispiel als Firma oder als Behörde oder als Bahnfirma sagt,
das sind die Regeln. Und ja, deine Aufgabe ist es, diese Regeln zu kontrollieren. Aber es
Und ja, deine Aufgabe ist es, diese Regeln zu kontrollieren.
gibt vielleicht besondere Situationen, wo wir flexibel sein müssen. Und alles, was zum
Aber es gibt vielleicht besondere Situationen, wo wir flexibel sein müssen.
Beispiel unter 50 Euro Wert liegt oder unter 100 Euro Wert liegt, da kannst du selbst entscheiden.
Und zwar nach diesen Maßstäben. Unsere Maßstäbe sind der Kunde ist uns am wichtigsten. Wir
Unsere Maßstäbe sind der Kunde ist uns am wichtigsten.
wollen keinen Konflikt. Kein Shitstorm. Wir wollen auch natürlich vielleicht die Firma
Wir wollen wir wollen keinen, keinen Konflikt.
profitiert davon, dass es beim Ansehen besser ist. Also ich glaube, da sollte man diese
Flexibilität auch institutionell verankern, dass man sie mit ins Regelwerk aufnimmt,
Also ich glaube, da sollte man diese Flexibilität auch institutionell verankern, dass man sie mit ins Regelwerk aufnimmt,
dass man sagt, das sind die Regeln. Aber solange es, sagen wir mal, nur um einen kleinen Betrag
dass man sagt, das sind die Regeln.
gibt, kannst du die Regeln selbst entscheiden zu brechen. Weil ganz oft passiert auch in
Deutschland, wenn man nach Kulanz zum Beispiel fragt oder sagt, können wir da eine Ausnahme
wenn man nach Kulanz zum Beispiel fragt oder sagt, können wir da eine Ausnahme machen?
machen, dann ist die Antwort oft, das kann ich nicht entscheiden. Da muss ich erst meinen
Dann ist die Antwort oft, das kann ich nicht entscheiden.
Chef fragen oder den Chef des Chefs. Und das ist verständlich, wenn es wirklich was
Da muss ich erst meinen Chef fragen oder den Chef des Chefs.
ganz Großes ist. Aber wenn es um 10 Euro geht, denke ich mir, wieso kann dieser Mitarbeiter
Aber wenn es um zehn Euro geht, denke ich mir, wieso kann dieser Mitarbeiter diese Entscheidung nicht?
diese Entscheidung nicht? Weil das in unserem System ist. Und da unterscheidet sich Deutschland
Weil das in unserem System ist.
wirklich von anderen Ländern. Wenn man sich die USA anguckt oder auch England, schätze ich,
Wenn man sich die USA anguckt oder auch England schätze ich viele andere Länder, da ist halt das oberste Gebot in der Firma Freundlichkeit und Ansehen.
viele andere Länder, da ist halt das oberste Gebot in der Firma Freundlichkeit und Ansehen.
Und nicht, also in Deutschland ist das tatsächlich so, dass Freundlichkeit und
Und nicht also in Deutschland ist das tatsächlich so, dass Freundlichkeit und Service Orientierung ist nicht das Wichtigste in einer Firma.
Serviceorientierung ist nicht das Wichtigste in einer Firma. Eigentlich in keiner Firma ist
das das Wichtigste, weil sonst würden viele Dinge anders laufen. Und in vielen Firmen,
Und in vielen Firmen wie zum Beispiel bei der Deutschen Bahn sind wie gesagt die Leute nicht ermächtigt kleine Entscheidungen zu treffen.
wie zum Beispiel bei der Deutschen Bahn, sind, wie gesagt, die Leute nicht ermächtigt,
kleine Entscheidungen zu treffen. Und es gibt keine Regel dafür, dass man sagt, okay,
Und es gibt keine Regel dafür, dass man sagt, okay, wenn Fall A eintritt, dann kann ich selber so entscheiden.
wenn Fall A eintritt, dann kann ich selber so entscheiden. Und ich habe mich schon so oft,
ich fahre zum Beispiel wirklich oft Bahn und ich habe schon so oft mit Schaffnern mich gestritten,
Und ich habe mich schon so oft, ich fahre zum Beispiel wirklich oft Bahn und ich habe schon so oft mit Schaffnern mich gestritten,
weil sie mir gesagt haben, dass ich was falsch gemacht habe, obwohl ich ein Ticket habe,
weil sie mir gesagt haben, dass ich was falsch gemacht habe, obwohl ich ein Ticket habe, obwohl ich teilweise viel Geld dafür bezahlt habe.
obwohl ich teilweise viel Geld dafür bezahlt habe. Und dann waren solche Sachen wie,
Und dann waren solche Sachen wie das Gerät kann meine Bahncard nicht lesen.
das Gerät kann meine Bahncard nicht lesen. Die Bahncard ist aber da und die ist gültig.
Die Bahncard ist aber da und die ist gültig.
Dann sagt der Schaffner, ja, aber ich muss die auch lesen können. Dann meine ich so,
Dann sagt der Schaffner ja, aber ich muss die auch lesen können.
ja, ich weiß doch nicht vorher, ob ich lesen kann. Dann sagt er, ja, wahrscheinlich
Dann meine ich so ja, ich weiß doch nicht vorher, ob ich lesen kann.
haben sie ihr Handy neben die Bahncard gehalten und dadurch ist jetzt die Bahncard nicht mehr
Dann sagt er ja, wahrscheinlich haben sie ihr Handy neben die Bahncard gehalten und dadurch ist jetzt die Bahncard nicht mehr lesbar.
lesbar. Dann ist die Bahncard jetzt nicht gültig. Und solche Sachen, wo der Bahn-Schaffner,
Dann ist die Bahncard jetzt nicht gültig.
ich habe auch das Gefühl, viele deutsche Charaktere, die freuen sich so richtig,
in so einer Rolle zu sein, dass man sie um etwas bitten muss. Also das ist auch,
die Leute haben ein Verständnis von Service, nicht, dass sie dafür da sind,
Also das ist auch die Leute haben ein Verständnis von Service, nicht dass sie dafür da sind, dass jemanden angenehm zu machen, sondern der Kunde ist dafür da, dass er sie anbettelt und quasi sich devot zeigt.
es jemandem angenehm zu machen, sondern der Kunde ist dafür da, dass er sie anbettelt
und quasi sich devot zeigt. Und ich hasse das. Ich finde das einfach schrecklich.
Und ich hasse das. Ich finde das einfach schrecklich.
Das sollten wir noch mal als eigenes Thema aufschreiben. Ich habe es gerade
Das sollten wir nochmal als eigenes Thema aufschreiben.
schon aufgeschrieben. Ja, sehr gut. Aber ja, das nervt auf jeden Fall. Wenn
Aber ja, das nervt auf jeden Fall.
wir das zu weit treiben mit der Ordnung und nicht die Ordnung uns hilft,
Wenn wir das zu weit treiben mit der Ordnung und tierisch nicht die Ordnung uns hilft, sondern wir für die Ordnung arbeiten, dann nervt das richtig.
sondern wir für die Ordnung arbeiten, dann nervt das richtig. Okay.
Das ist meine Lieblingskategorie, Manuel. Das nervt so was von.
Manuel, das nervt sowas von.
Okay, ich glaube, diese Woche geht alles um das Thema Ordnung und ich möchte jetzt
einen schönen Aspekt an der Ordnung erwähnen, weil wir ja noch nicht über genug Schönes
gesprochen haben. Und das ist etwas, also mein Inhalt für dieses Segment diese Woche ist,
Und das ist etwas, also mein Schöne, mein Inhalt für dieses Segment diese Woche ist Routine.
Routine. Und zwar finde ich es schön, wenn man eine gewisse Ordnung im Leben hat und vor
Und zwar finde ich es schön, wenn man eine gewisse Ordnung im Leben hat und vor allem ich empfinde das als wichtig, weil ich ja total frei und selbstbestimmt lebe.
allem ich empfinde das als wichtig, weil ich ja total frei und selbstbestimmt lebe. Das heißt,
ich habe keinen Arbeitgeber, keinen Auftraggeber. Ich habe eigentlich außer den Terminen,
Das heißt, ich habe keinen Arbeitgeber, keinen Auftraggeber.
die wir jetzt haben für unsere Videos und unsere Podcasts, habe ich quasi gar keine Ordnung in
meinem Leben. Und für mich ist das wirklich wichtig, dass ich diese Termine habe. Also diese
Und für mich ist das wirklich wichtig, dass ich diese Termine habe, also diese Mittwochs und Sonntags ein neues Video zu veröffentlichen und jetzt dienstags einen Podcast.
Mittwochs und Sonntags ein neues Video zu veröffentlichen und jetzt Dienstags einen
Podcast. Das sind quasi die Stützpfeiler meiner Routine und meiner Ordnung. Und ich habe quasi,
Das sind quasi die Stützpfeiler meiner Routine und meiner Ordnung.
seitdem ich selbstständig arbeite, das ist jetzt schon seit ja eigentlich 15 Jahren der Fall,
habe ich immer wieder verschiedene Sachen ausprobiert, um eine perfekte Balance zu finden
zwischen Ordnung und Freiheit. Weil natürlich habe ich den großen Vorteil, dass ich nicht
morgens um acht Uhr aufstehen muss und nicht um neun Uhr an einem Arbeitsplatz sein muss.
Auf der anderen Seite birgt das auch sehr viele Risiken, wenn man alles selber bestimmen muss,
Auf der anderen Seite birgt das auch sehr viele Risiken, wenn man alles selber bestimmen muss, weil man muss wirklich auch diszipliniert sein, um Sachen zu schaffen.
weil man muss wirklich auch diszipliniert sein, um Sachen zu schaffen. Und man darf aber auch
nicht zu viel arbeiten, weil dann wird man irgendwann verrückt. Und sich in diesem Bereich
Und sich in diesem Bereich zu bewegen zwischen ja also das, das ist gar nicht so einfach.
zu bewegen zwischen, ja also das ist gar nicht so einfach. Und ich habe mir einige
Routinen angeeignet und andere Sachen mache ich komplett frei. Und davon wollte
Und ich habe mir einige Routinen angeeignet und andere Sachen mache ich komplett frei und das davon wollte ich dir berichten, denn das ist schön.
ich die berichten, denn das ist schön. Ich finde das Thema sehr spannend,
Ich finde das Thema sehr spannend, denn ich habe auch eine morgendliche Routine und finde es auch super wichtig.
denn ich habe auch eine morgendliche Routine und finde es auch super wichtig. Also erzähl doch
mal kurz, was ist denn deine morgendliche oder deine Routine generell? Ja, also meine
Also erzähl doch mal kurz, was ist denn deine morgendliche oder deine Routine generell?
Routine, ich probiere immer wieder verschiedene Sachen aus. Im Moment ist das so, dass ich
Ja, also meine Routine, ich probiere immer wieder verschiedene Sachen aus.
morgens die stärkste Routine habe. Ich versuche tatsächlich, auch obwohl ich das nicht
Im Moment ist das so, dass ich morgens die stärkste Routine habe.
muss, ich versuche immer jeden Morgen zur gleichen Zeit aufzustehen, weil das einfach
wichtig ist. Allein schon, dass ich ja einen gewissen guten Schlafrhythmus habe. Also ich
Allein schon, dass ich ja einen gewissen guten Schlafrhythmus habe.
stehe jetzt meistens zwischen acht und neun Uhr auf, meistens um halb neun. Und zwischen
Also ich stehe jetzt meistens so zwischen acht und neun Uhr auf, meistens um halb neun.
neun und elf mache ich erst mal nur E-Mails und dringende Sachen. Also E-Mails und Sachen,
Und zwischen neun und elf mache ich erst mal nur E-Mails und dringende Sachen, also E-Mails und Sachen, die daraus resultieren.
die daraus resultieren, plus unser Forum checken, unsere Patronseite checken,
Plus unser Forum checken, unsere Patronseite checken, Fragen beantworten von unseren Mitgliedern.
Fragen beantworten von unseren Mitgliedern. Das mache ich zwischen neun und elf jeden Morgen.
Dann ab elf Uhr idealerweise dusche ich dann und ab zwölf Uhr frühstücke ich. Und dann geht es,
Dann ab elf Uhr idealerweise dusche ich dann und ab zwölf Uhr frühstücke ich.
meistens arbeite ich ein bisschen länger, sagen wir mal bis halb zwölf. Also dann habe
Und dann geht es meistens arbeit ich ein bisschen länger, sagen wir mal bis halb zwölf.
ich ungefähr anderthalb Stunden zum Duschen und zum Frühstücken. Zum Frühstücken esse
Also dann habe ich ungefähr anderthalb Stunden zum Duschen und zum Frühstücken.
ich jeden Tag im Moment das gleiche, weil das einfach einfach ist. Und dann freue ich mich
Zum Frühstücken esse ich jeden Tag im Moment das Gleiche, weil das einfach einfach ist.
auch schon darauf und esse dann das Frühstück und gucke dazu ein Video auf YouTube. Und zwar
Und esse dann das Frühstück und gucke dazu ein Video auf YouTube.
immer meistens einen Beitrag aus einer Late-Night-Show vom Abend davor. Also
Und zwar immer ein, meistens ein Beitrag aus einer Late-Night-Show vom Abend davor.
zum Beispiel Stephen Colbert, Seth Meyers, Conan oder Trevor Noah. Einer von denen begleitet
Also zum Beispiel Stephen Colbert, Seth Meyers, Conan oder Trevor Noah.
mich zum Frühstück immer. Und dann weiß ich auch immer schon ein bisschen, was so die
Und dann weiß ich auch immer schon ein bisschen, was so die Nachrichten sind in witziger Form vorgetragen.
Nachrichten sind in witziger Form vorgetragen. Ja und dann arbeite ich ab ein Uhr, sagen wir mal,
Ja und dann arbeite ich ab ein Uhr, sagen wir mal, bis den ganzen Nachmittag an etwas, was an dem Tag angesagt ist.
bis den ganzen Nachmittag an etwas, was an dem Tag angesagt ist. Das ist dann zum
Beispiel an zwei Tagen die Woche sind das Sachen für Seatlang, für unsere App. An zwei
Das ist dann zum Beispiel an zwei Tagen die Woche sind das Sachen für Seatlang, für unsere App.
anderen Tagen ist das Easy German Produktion. Und an einem Tag ist das zum Beispiel Easy
An zwei anderen Tagen ist das Easy German Produktion.
Languages Sachen, die ich mit Justina ringe. Und dann abends habe ich entweder einen freien
Und dann abends habe ich entweder einen freien Abend und treffe mich mit einer Person meiner Wahl.
Abend und treffe mich mit einer Person meiner Wahl. Aber das habe ich limitiert auf drei
Abende die Woche, weil ich gemerkt habe, wenn ich zu viele soziale Verpflichtungen wahrnehme,
dann tut mir das nicht gut. Also wenn ich jeden Abend rausgehe oder jeden Abend viele
Also wenn ich jeden Abend rausgehe oder jeden Abend viele Leute treffe, dann komme ich nicht zur Ruhe abends.
Leute treffe, dann komme ich nicht zur Ruhe abends. Also ich versuche immer drei bis vier
Abende der Woche was mit anderen Menschen zu machen und mindestens drei Abende die Woche
alleine zu sein, wo ich nichts mache bzw. dann sitze ich am Rechner, arbeite meistens auch
beziehungsweise dann sitze ich am Rechner, arbeite meistens auch noch, weil es mir sonst zu langweilig ist,
noch, weil es mir sonst zu langweilig ist, aber mache nur bestimmte Aufgaben,
aber mache nur bestimmte Aufgaben, die wenig Konzentration erfordern und bei denen ich noch nebenbei Filme gucken kann oder Dokumentationen.
die wenig Konzentration erfordern und bei denen ich noch nebenbei Filme gucken kann
oder Dokumentation. Klingt das nach einer spannenden Woche?
Klingt das nach einer spannenden Woche?
Ja, das klingt nach einer spannenden Woche und nach einer guten Routine. Ich habe auch,
Ja, das klingt nach einer spannenden Woche und nach einer guten Routine.
es gibt ein Zitat, was finde ich sehr dazu passt. Und zwar heißt es und man muss finde
Ich habe auch, es gibt ein Zitat, was finde ich sehr dazu passt.
ich als Intro sagen, dieses Wort man auf Englisch wird oft falsch verstanden bei
Und zwar heißt es, und man muss finde ich als Intro sagen, dieses Wort man auf Englisch wird oft falsch verstanden bei solchen Zitaten,
solchen Zitaten, weil man hieß früher einfach oder hat bedeutet Menschen. Also man heißt nicht
weil man hieß früher einfach oder hat bedeutet Menschen.
man im Gegensatz zu Frau, sondern man for all is so wie mankind, ja für alle Menschen so,
Also man heißt nicht Mann im Gegensatz zu Frau, sondern man ist so wie mankind, ja für alle Menschen.
das nur als kleiner als kleines Vorwort. Das Zitat auf Englisch ist Routine in an
So das nur als kleiner als kleines Vorwort.
intelligent man is a sign of ambition. Also wenn man sich nämlich solche Ambitionen,
wie du machst, also eine Routine, wie du anlegst, dann machst du das ja, damit es dir hilft,
Also wenn man sich nämlich solche Ambitionen wie du machst, also eine Routine wie du anlegst,
diese ganzen Sachen zu schaffen. Also würdest du es schaffen in einer Woche an der App zu
Also würdest du es schaffen, in einer Woche an der App zu arbeiten, an den Videos zu schaffen, an dem Podcast zu arbeiten,
arbeiten, an den Videos zu schaffen, an dem Podcast zu arbeiten, wenn du nicht diese
Routinen hättest, wahrscheinlich nicht. Deswegen ist das auch ein Zeichen von
wenn du nicht diese Routine hättest, wahrscheinlich nicht.
Ambition, wenn man sich bewusst eine Routine erarbeitet, mit der man alle diese Sachen
Deswegen ist das auch ein Zeichen von Ambition, wenn man sich bewusst eine Routine erarbeitet, mit der man alle diese Sachen schafft.
schafft und deswegen haben auch viele große, kreative Schriftsteller und so weiter der
Und deswegen haben auch viele große, kreative Schriftsteller und so weiter der Geschichte fast alle so eine Routine gehabt,
Geschichte fast alle so eine Routine gehabt, weil sie haben sich morgens hingesetzt und als
weil sie haben sich morgens hingesetzt und als erstes eine Stunde geschrieben zum Beispiel.
erstes eine Stunde geschrieben zum Beispiel. Also gibt es viele solche Beispiele.
Und ich finde das interessant, weil das sieht man tatsächlich dann, wenn man über Menschen
Und ich finde das interessant, weil das sieht man tatsächlich dann, wenn man über Menschen liest oder über Menschen Dokumentation guckt,
liest oder über Menschen Dokumentationen guckt, die sehr erfolgreich sind, dass die
die sehr erfolgreich sind, dass die teilweise sehr penible Routinen haben.
teilweise sehr penible Routinen haben. Und ich habe das immer abgelehnt, weil ich dachte immer,
Und ich habe das immer abgelehnt, weil ich dachte immer, okay, das größte Gut, was ich habe durch meinen Beruf ist meine Freiheit.
okay, mein das größte Gut, was ich habe durch meinen Beruf, ist meine Freiheit. Wieso
soll ich mir diese Freiheit selber nehmen? Aber umso mehr ich das selber ausprobiere
Wieso soll ich mir diese Freiheit selber nehmen?
und umso mehr Dokumentationen ich gucke. Ich gucke jetzt zum Beispiel gerade die
Dokumentation über Bill Gates auf Netflix. Da sieht man also solche Leute wie Bill Gates,
die haben eine minutegenaue Routine jeden Tag. Jeden Tag ist er, ich weiß nicht wann,
aber ich glaube um Punkt 8 Uhr ist er im Büro und dann sagte seine Sekretärin oder
Und dann sagte seine Sekretärin oder Assistentin, wurde dann gefragt, kommt er mal zu spät?
Assistentin, wurde dann gefragt, hier kommt er mal zu spät und sie sagt nein,
Und sie sagt nein, er ist jeden Morgen um Punkt 8 Uhr im Büro.
er ist jeden Morgen um Punkt 8 Uhr im Büro. Und da muss, ich denke dann, da muss irgendwas dahinter
Und da muss, ich denke dann, da muss irgendwas dahinter sein.
sein. Ich zum Beispiel schaffe das nicht. Als wir hier eben verabredet waren, war ich
Ich zum Beispiel schaffe das nicht.
wieder zehn Minuten zu spät. Allerdings. Was ist denn deine Routine, Manuel? Also ich
Allerdings.
habe tatsächlich nur eine kleine Routine, die ich dafür aber wirklich eigentlich schon
Also ich habe tatsächlich nur eine kleine Routine, die ich dafür aber wirklich, ja eigentlich schon seit Jahren genau so mache.
seit Jahren genauso mache. Und zwar direkt nach dem Aufstehen meditiere ich, in der Regel 20
Und zwar direkt nach dem Aufstehen meditiere ich, in der Regel 20 Minuten.
Minuten und das ist das allererste, was ich mache. Ich versuche es sogar so hinzukriegen,
Und das ist das Allererste, was ich mache.
dass ich nicht mal auf mein Handy gucke, bevor ich das mache, dass meine Gedanken nicht
gleich abgelenkt werden, weil meistens nachts irgendwelche Nachrichten kommen und
dass meine Gedanken nicht gleich abgelenkt werden, weil meistens nachts irgendwelche Nachrichten kommen und Notifications.
Notifications. Es ist ein bisschen schwierig manchmal, weil mein Handy auch mein Wecker
Es ist ein bisschen schwierig manchmal, weil mein Handy auch mein Wecker ist.
ist. Aber ich meditiere 20 Minuten, dann frühstücke ich und entweder direkt davor oder danach,
Aber ich meditiere 20 Minuten, dann frühstücke ich und entweder direkt davor oder danach,
manchmal auch dabei, schreibe ich mein Journal. Und mein Journal ist einfach, es ist so etwas,
manchmal auch dabei, schreibe ich mein Journal.
das schreibe ich eigentlich weniger dafür, dass ich es mal lese. Also es ist sowieso privat
und es soll sowieso niemand lesen außer mir. Aber selbst ich muss es nicht wirklich lesen,
Also es ist sowieso privat und es soll sowieso niemand lesen außer mir.
weil es geht mehr so darum, einmal alles aus dem Kopf rauszubekommen. Also die Meditation
Aber selbst ich muss es nicht wirklich lesen, weil es geht mehr so darum, einmal alles aus dem Kopf rauszubekommen.
hat mich schon gegroundet und hat mich schon so auf den Tag eingestimmt. Und dieses Schreiben
Also die Meditation hat mich schon gegroundet und hat mich schon so auf den Tag eingestimmt.
direkt danach hilft mir noch mal so, alles rauszubekommen, was irgendwie noch rumschwirrt
Und dieses Schreiben direkt danach hilft mir nochmal so, alles rauszubekommen, was irgendwie noch rumschwirrt vom Vortag an Gedanken, an Sorgen.
vom Vortag an Gedanken, an Sorgen. Und dann ist das einfach raus. Und dann habe ich das
Gefühl, jetzt ist das Blatt weiß und jetzt kann ich mich an den Tag begeben. Und eine
Und dann habe ich das Gefühl, jetzt ist das Blatt weiß und jetzt kann ich mich an den Tag begeben.
Sache, die ich dann noch im Laufe des Tages mache, manchmal morgens, manchmal mittags,
Und eine Sache, die ich dann noch im Laufe des Tages mache, manchmal morgens, manchmal mittags, manchmal abends, ist Sport.
manchmal abends, ist Sport. Und bei mir ist das Geheimnis so ein bisschen, dass ich mir,
Und bei mir ist das Geheimnis so ein bisschen, dass ich mir, also ich finde es manchmal sehr gut, wenn man sehr niedrige Ambitionen hat, dafür aber es immer und ohne Ausnahme macht.
also ich finde es manchmal sehr gut, wenn man sehr niedrige Ambitionen hat, dafür aber es
immer und ohne Ausnahme macht. Also ich würde zum Beispiel, also bei allen diesen Dingen
Also ich würde zum Beispiel, also bei allen diesen Dingen eigentlich, also alle diese drei Sachen mache ich wirklich jeden Tag.
Also alle diese drei Sachen mache ich wirklich jeden Tag. Und in der Regel meditiere ich 20
Minuten, schreibe ich in meinem Journal, weiß ich nicht, ein paar hundert Worte und gehe
vielleicht eine halbe Stunde joggen. Aber es gibt auch Tage, wo ich das alles nicht schaffe,
Aber es gibt auch Tage, wo ich das alles nicht schaffe, aber dann mache ich es trotzdem.
aber dann mache ich es trotzdem. Aber meine Minimalhürde ist dann zum Beispiel fünf
Aber meine Minimalhürde ist dann zum Beispiel fünf Minuten meditieren, einen Satz ins Journal schreiben und 30 Liegestütze machen.
Minuten meditieren, einen Satz ins Journal schreiben und 30 Liegestütze machen. Und das
sind alle Sachen, die ja maximal fünf Minuten dauern, das meiste sogar weniger. Also fünf
Und das sind alle Sachen, die ja maximal fünf Minuten dauern, das meiste sogar weniger.
Minuten meditieren und das Journal und die Liegestützen dauern vielleicht zwei Minuten.
Also fünf Minuten meditieren und das Journal und die Liegestützen dauern vielleicht zwei Minuten.
Aber dafür mache ich es wirklich jeden Tag, schon seit ja zum Teil Jahren. Und das ist für
Aber dafür mache ich es wirklich jeden Tag, schon seit ja zum Teil Jahren.
mich so ein bisschen das Geheimnis zum Erfolg. So mache ich es zum Beispiel auch bei Sprachen,
Und das ist für mich so ein bisschen das Geheimnis zum Erfolg.
beim Sprachenlernen, dass ich mich zwinge, jeden Tag ein ganz kleines bisschen zu machen.
So mache ich es zum Beispiel auch bei Sprachen, beim Sprachenlernen, dass ich mich zwinge, jeden Tag ein ganz kleines bisschen zu machen.
Und das sind so meine wichtigsten Routinen. Das klingt gut. Diesen Journal schreiben oder
Und das sind so meine wichtigsten Routinen.
Tagebuch schreiben ist etwas, was ich auch schon öfters gehört habe und was ich eigentlich
Diesen Journal schreiben oder Tagebuch schreiben ist etwas, was ich auch schon öfters gehört habe und was ich eigentlich früher gerne gemacht habe, aber noch nie praktiziert habe als Routine.
früher gerne gemacht habe, aber noch nie praktiziert habe als Routine. Ich glaube,
das werde ich irgendwann mal ausprobieren. Und ich finde der Trick ist, also was bei
Ich glaube, das werde ich irgendwann mal ausprobieren.
mir nämlich ganz lange der Schalter, den ich umlegen musste, bei mir im Gehirn ist,
dass das nicht gut geschrieben sein muss oder soll. Ja, das ist, glaube ich, mein Problem. Immer,
wenn ich angefangen habe, dachte ich, okay, das soll im Nachhinein auch noch gut klingen,
Immer wenn ich angefangen habe, dachte ich, okay, das soll im Nachhinein auch noch gut klingen, wenn ich mir das in einem Jahr angucke.
wenn ich mir das in einem Jahr angucke. Ich habe so einen Journal, den ich schreibe,
Ich habe so einen einen Journal, den ich schreibe, mit meinem Freund Konrad.
mit meinem Freund Konrad. Wir spielen immer zusammen Computerspiele und zwar immer das
Wir spielen immer zusammen Computerspiele und zwar immer das kleine Computerspiel seit über zehn Jahren, ich glaube, seit 15 Jahren insgesamt.
kleine Computerspiel seit über zehn Jahren. Ich glaube, seit 15 Jahren insgesamt. Und ich
habe das erst in einem Buch geschrieben und jetzt in eine App. Da schreibe ich tatsächlich
Und ich schreibe, ich habe das erst in einem Buch geschrieben und jetzt in eine App.
jedes Mal einige Worte zu unseren Spielen. Also ich mache da Notizen, welche Karte haben
Da schreibe ich tatsächlich jedes Mal einige Worte zu unseren Spielen.
wir gespielt, welche Zivilisation haben wir genommen, welche Schwierigkeitsstufe. Das heißt
0 AD. Das ist so ein bisschen wie Age of Empires, aber eine freie Version oder eine
Das heißt Null A.D. Das ist so ein bisschen wie Age of Empires, aber eine, also eine, wie heißt das, freie Version oder eine Open Source Version.
Open-Source-Version. Und das Witzige ist, dass wir dann immer manchmal, also meistens noch kleine
Und das Witzige ist, dass wir dann immer manchmal, also meistens noch kleine Anmerkungen machen zu unserem Leben.
Anmerkungen machen zu unserem Leben. Und das ist halt jetzt über einen Zeitraum von zehn Jahren
Und das ist halt jetzt über einen Zeitraum von zehn Jahren ist das extrem witzig, weil wir dann total dämliche Details ausschreiben aus dem Spiel,
ist das extrem witzig, weil wir dann total dämliche Details ausschreiben aus dem Spiel,
die vermischen mit irgendwelchen Sachen aus unserem Leben. So, keine Ahnung, Konrad ist
die vermischen mit irgendwelchen Sachen aus unserem Leben.
heute deprimiert, denn er hat keine Chips mehr zum Essen oder er hat jetzt irgendwie
So keine Ahnung, Konrad ist heute deprimiert, denn er hat keine Chips mehr zum Essen oder er hat jetzt irgendwie einen neuen Job oder.
einen neuen Job. Also sind dann so kleine Sachen aber auch drin von unserem Leben. Aber es ist
Also sind dann so kleine Sachen aber auch drin von unserem Leben.
nicht darauf fokussiert, dass wir unser Leben beschreiben. Aber trotzdem kann man anhand
Aber es ist nicht darauf fokussiert, dass wir unsere, unser Leben beschreiben.
dieser Sachen jetzt über zehn Jahre nachvollziehen, wie sich unser Leben und
Aber trotzdem kann man anhand dieser Sachen jetzt über zehn Jahre nachvollziehen, wie sich unser Leben und unsere Freundschaft entwickelt hat.
unsere Freundschaft entwickelt hat. Und ich wünschte, ich hätte sowas mit allen Freunden,
Und ich wünschte, ich hatte so was mit allen Freunden, dass ich quasi, ja, ich habe aber mit keinem anderen Freund so eine Routine, dass wir immer eine gleiche Tätigkeit machen.
dass ich quasi, ja ich habe aber mit keinem anderen Freund so eine Routine, dass wir
immer eine gleiche Tätigkeit machen. Ja, da habe ich etwas, was sich gleich
anschließt an das, was wir gerade besprochen haben. Und zwar benutze ich eine App auf dem
Ja, da habe ich etwas, was sich gleich anschließt an das, was wir gerade besprochen haben.
iPhone, die heißt Streaks. Jetzt weiß ich gerade gar nicht, ob es die auch für Android gibt. Ich
google das mal kurz. Ist das diese hier? Streaks. Genau, das ist Streaks. Ja, mich auch. Ja,
Ist das diese hier? Streaks. Ja, genau, das ist Streaks. Die habe ich auch.
und das ist eine App, mit der kann man eben tracken, ob man bestimmte Dinge, die man sich
Ja, und das ist eine App, mit der kann man eben tracken, ob man bestimmte Dinge, die man sich vorsetzt, die man zum Beispiel jeden Tag oder jede Woche machen möchte, ob man die wirklich macht.
vorsetzt, die man zum Beispiel jeden Tag oder jede Woche machen möchte, ob man die
wirklich macht. Also man hakt die da im Grunde ab. Ja. Also es ist im Grunde so eine Art To-Do-App
Also man hakt die da im Grunde ab. Ja, also es ist im Grunde so eine Art To Do App für Dinge, die man jeden Tag machen will, könnte man vielleicht sagen.
für Dinge, die man jeden Tag machen will, könnte man vielleicht sagen. Ja. Also wir haben jetzt noch
eine App, die wir benutzen. Tatsächlich ist es nur für iPhone, also tut mir leid für die,
Und es wäre jetzt noch eine App, die wir benutzen. Tatsächlich ist es nur für iPhone.
die jetzt, aber vielleicht gibt es sowas Ähnliches bei Android auch. Der Punkt ist
Also tut mir leid für die, die jetzt aber vielleicht gibt es so was ähnliches bei Android auch.
einfach bei dieser App, dass man also sich freut, wenn jetzt zum Beispiel, ich kann ja
Der Punkt ist einfach bei dieser App, dass man also sich freut, wenn jetzt zum Beispiel ich kann ja mal kurz schauen.
mal kurz schauen, bei mir steht jetzt, dass ich seit 507 Tagen keinen einzigen Tag nicht meditiert
Bei mir steht jetzt, dass ich seit 507 Tagen keinen einzigen Tag nicht meditiert habe.
habe. Also seit 507 Tagen meditiere ich jeden Tag und da freut man sich. Das ist eine
Also seit 507 Tagen meditiere ich jeden Tag und da freut man sich.
Motivation, diese Zahl aufrecht zu erhalten. Ja. Und auch wenn man es abhakt jeden Tag,
Das ist eine Motivation, diese Zahl aufrecht zu erhalten.
dann ist das auch so ein kleines Glücksgefühl. Ich habe es wieder geschafft. Ja. Und das
Ich habe es wieder geschafft. Ja, und das würde ich empfehlen im Rahmen von Sprachen lernen, dass man sich eine einen Task macht,
würde ich empfehlen im Rahmen von Sprachen lernen. Ja. Dass man sich einen Task macht,
einen Streak für mindestens 20 Minuten Deutsch lernen. Ja. Was auch immer man,
einen Streak für mindestens 20 Minuten Deutsch lernen, was auch immer man, ob das jetzt Siehtlängen ist oder was auch immer man
ob das jetzt Seatlang ist oder was auch immer man aktiv macht an Übungen, dass man sich das
reinmacht, mindestens 20 Minuten jeden Tag, egal was ist. Und das macht man jeden Tag. Und
wenn man manchmal zwei Stunden macht, gut, aber diese 20 Minuten Minimum jeden Tag,
das würde ich empfehlen. Ich habe mir die App eingerichtet, als ich abnehmen wollte. Und
Ich habe mir die App eingerichtet, als ich abnehmen wollte. Und dann auch während ich die App benutzt habe, habe ich tatsächlich auch abgenommen.
dann auch während ich die App benutzt habe, habe ich tatsächlich auch abgenommen. Und als
ich dann die App nicht mehr benutzt habe, nicht. Weil das sind ja nur kleine Sachen,
Und als ich dann die App nicht mehr benutzt habe, nicht, weil das sind ja nur kleine Sachen, die den Unterschied machen.
die den Unterschied machen. Und zwar stehen da Sachen drin, wie ich habe quasi jeden
Und zwar stehen da Sachen drin, wie ich habe quasi jeden Tag bestimmte Bewegungen, die ich machen muss.
Tag bestimmte Bewegungen, die ich machen muss. Mein einzigen Streak, den ich ohne,
Mein einzigen Streak, den ich ohne, ohne darauf zu achten gehalten habe, war jeden Tag fünf Stockwerke Treppen steigen.
ohne darauf zu achten gehalten habe, war jeden Tag fünf Stockwerke Treppen steigen. Den
habe ich jetzt seit 96 Tagen. Alle anderen habe ich irgendwann nicht mehr weitergeführt,
Den habe ich jetzt seit 96 Tagen. Alle anderen habe ich irgendwann nicht mehr weitergeführt, weil ja, irgendwann ist man wieder raus aus der Geschichte.
weil irgendwann ist man wieder raus aus der Geschichte. Aber ich habe dann zum Beispiel einmal unter
einer bestimmten Kalorienzahl essen, fünf Kilometer Fahrrad fahren, jeden Tag vier Kilometer
spazieren, erst nach 12 Uhr essen. Und das Einzige, was nicht mit Essen zu tun hat oder Sport,
ist vor 9 Uhr aufstehen. Und tatsächlich hat das, also als ich irgendwann dachte,
Und tatsächlich hat das, also als ich irgendwann dachte, okay, jetzt will ich wirklich abnehmen, habe ich das eingeführt.
okay, jetzt will ich wirklich abnehmen, habe ich das eingeführt. Ich habe das bestimmt über
drei Monate gemacht und in der Zeit auch einige Kilo abgenommen. Und wenn man, das muss man ja
Ich habe das bestimmt über drei Monate gemacht und in der Zeit auch einige Kilo abgenommen.
nicht dauerhaft machen, aber wenn man sich so ein Ziel setzt, wie ich will jetzt bis zum
Aber wenn man sich so ein Ziel setzt, wie ich will jetzt bis zum nächsten Jahr Deutsch lernen oder ich will zehn Kilo abnehmen oder ich will das und das machen, dann ist das auf jeden Fall eine gute Methode.
nächsten Jahr Deutsch lernen oder ich will zehn Kilo abnehmen oder ich will das und das
machen, dann ist das auf jeden Fall eine gute Methode. Motivierend. Mensch, wir haben richtig
viele Lebens, Lebenstipps heutzutage heute in der Episode. Wir zeigen eigentlich, wie unser
Mensch, wir haben richtig viele Lebens, Lebens Tipps heute in der Episode.
ganzes Leben funktioniert, Manuel. Was ist deine Empfehlung der Woche?
Wir zeigen eigentlich, wie unser ganzes Leben funktioniert.
Meine Empfehlung hat ausnahmsweise heute nichts mit Ordnung zu tun. Kannst du dir das vorstellen?
Meine Empfehlung hat ausnahmsweise heute nichts mit Ordnung zu tun.
Kaum eigentlich. Es ist trotzdem etwas typisch Deutsches und zwar ist es eine App,
Kaum eigentlich.
die ich jeden Tag nutze und die ich jedem empfehlen möchte, der Deutsch lernt und der
Deutschland kennenlernen will. Und zwar ist das die App der Tagesschau. Die Tagesschau ist
Und zwar ist das die App der Tagesschau.
die Nachrichtensendung der ARD. ARD ist der größte öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland
ARD ist der größte öffentlich rechtliche Sender in Deutschland und das ist tatsächlich ein interessantes System, denn in Deutschland muss jeder eine Abgabe zahlen für öffentliches Fernsehen und zwar relativ viel.
und das ist tatsächlich ein interessantes System, denn in Deutschland muss jeder eine
Abgabe zahlen für öffentliches Fernsehen und zwar relativ viel. Und viele Leute,
die neu in Deutschland sind, wissen das auch und denken, warum muss ich jeden Monat 17 Euro
Und viele Leute, die neu in Deutschland sind, wissen das auch und denken, warum muss ich jeden Monat 17 Euro oder 17,50 Euro für den öffentlichen Rundfunk zahlen?
oder 17,50 Euro für den öffentlichen Rundfunk zahlen? Und in Deutschland gibt es tatsächlich,
das ist nochmal ein ganz eigenes Thema, aber in Deutschland gibt es ein Gesetz, das sagt,
Und in Deutschland gibt es tatsächlich, das ist nochmal ein ganz eigenes Thema, aber in Deutschland gibt es ein Gesetz, das sagt, wir wollen einen unabhängigen Rundfunk haben und zwar unabhängig vom Staat, unabhängig von privaten Interessen, unabhängig von Werbung.
wir wollen einen unabhängigen Rundfunk haben und zwar unabhängig vom Staat,
unabhängig von privaten Interessen, unabhängig von Werbung. Und das ist uns so wichtig,
dass wir unabhängige Medien haben, dass das richtig viel kostet. Also warum das so teuer
ist, kann man nochmal getrennt diskutieren, aber ich finde tatsächlich die Qualität sehr gut
und es ist nicht vergleichbar mit vielen Nachrichtenseiten in anderen Ländern. Also
in vielen anderen Ländern, in den USA zum Beispiel, gibt es gar nicht so etwas wie eine
Also in vielen anderen Ländern, in den USA zum Beispiel, gibt es gar nicht so etwas wie eine große App oder Sendung, die den Anspruch hat, neutral zu sein.
große App oder Sendung, die den Anspruch hat, neutral zu sein. Also die haben wirklich den
Anspruch, dass sie neutral über Dinge berichten. Das heißt, sie sind, ja sie gehören, dieser Sender
Also die haben wirklich den Anspruch, dass sie neutral über Dinge berichten, das heißt, sie sind, ja sie gehören, dieser Sender gehört niemandem und er ist auch nicht staatlich geregelt, sondern das sind unabhängige Journalisten, die für ganz Deutschland unabhängigen Journalismus machen.
gehört niemandem und er ist auch nicht staatlich geregelt, sondern das sind unabhängige
Journalisten, die für ganz Deutschland unabhängigen Journalismus machen. Und ich finde
das als Deutschlerner interessant, dass man sich das mal anguckt, worüber in Deutschland
Und ich finde das als Deutschlerner interessant, dass man sich das mal anguckt, worüber in Deutschland überhaupt gesprochen wird.
überhaupt gesprochen wird. Und da sind relativ kurze Artikel in der App, man kann aber auch
Und da sind relativ kurze Artikel in der App, man kann aber auch Sachen hören und Videos gucken.
Sachen hören und Videos gucken. Und wenn man so ein bisschen wissen möchte, was in Deutschland
Und wenn man so ein bisschen wissen möchte, was in Deutschland gerade diskutiert wird und auch Deutsch lernen möchte, dann kann man sich jeden Tag mal ein paar Artikel dort durchlesen.
gerade diskutiert wird und auch Deutsch lernen möchte, dann kann man sich jeden Tag mal ein
paar Artikel dort durchlesen. Ja, und also das nächste, der beste Vergleich vielleicht noch,
Ja, und also der beste Vergleich vielleicht noch, auch wenn es nicht genau das Gleiche ist, ist zu der BBC in England.
auch wenn es nicht genau das gleiche ist, ist zu der BBC in England. Die ist ja auch durch
öffentliche Gelder finanziert. Und in Amerika gibt es sowas, das ist noch vielleicht ein
Die ist ja auch durch öffentliche Gelder finanziert und in Amerika gibt es sowas, das ist noch vielleicht ein bisschen in die Richtung.
bisschen in die Richtung. Das ist NPR, National Public Radio. Die sind auch, sagen wir mal,
Das ist NPR, National Public Radio, die sind auch, sagen wir mal, nicht ganz privat.
nicht ganz privat. Aber tatsächlich ist das in Deutschland schon ein sehr spezielles System.
Aber tatsächlich ist das in Deutschland schon ein sehr spezielles System und ich finde es auch eine gute Übung.
Und ich finde, es ist auch eine gute Übung. Ich will jetzt nicht auf Amerika rumhacken
Ich will jetzt nicht auf Amerika rumhacken oder auf den Nachrichtensystem dort.
oder auf den Nachrichtensystem dort. Aber wenn man sich einfach mal eine normale
Aber wenn man sich einfach mal eine normale Nachrichtensendung anschaut, egal von welchen Sender in den USA, CNN, MSNBC, Fox News, was auch immer,
Nachrichtensendung anschaut, egal von welchen Sender in den USA, CNN, MSNBC, Fox News,
was auch immer, und das mal vergleicht mit den Nachrichten von der Tagesschau um 20 Uhr,
und das mal vergleicht mit den Nachrichten von der Tagesschau um 20 Uhr, was die meisten Deutschen, ich weiß nicht, ob die meisten Deutschen es gucken, aber es ist die größte Nachrichtensendung.
was die meisten Deutschen, ich weiß nicht, ob die meisten Deutschen es gucken,
aber es ist die größte Nachrichtensendung. Die größte Nachrichtensendung in Deutschland
Die größte Nachrichtensendung in Deutschland ist die Tagesschau, die kommt jeden Abend um 20 Uhr.
ist die Tagesschau. Die kommt jeden Abend um 20 Uhr. Und wenn man diese Sendung mal
vergleicht mit einer typischen Nachrichtensendung in den USA, es ist einfach ein sehr großer
Unterschied, weil die Tagesschau sich eben nicht durch Werbung finanziert. Und deswegen,
weil die Tagesschau sich eben nicht durch Werbung finanziert und deswegen, ich sage mal, sehr viel beruhigter und sehr viel, ja, ich finde einfach professioneller berichtet.
ich sag mal, sehr viel beruhigter und sehr viel, ja, ich finde einfach professioneller
berichtet. Also es ist sehr viel sachlicher. Es geht nicht um Emotionen. Es geht nicht darum,
Also es ist sehr viel sachlicher, es geht nicht um Emotionen, es geht nicht darum, die Leute da zu behalten durch Emotionen und durch Explosionen und was nicht alles, sondern sie berichten wirklich die Nachrichten.
die Leute da zu behalten durch Emotionen und durch Explosionen und was nicht alles,
sondern sie berichten wirklich die Nachrichten.
Und das ist wirklich interessant, weil das Interessante ist, ich habe jetzt gerade mal nachgeguckt, wie viele Leute das gucken, die Tagesschau wird jeden Tag von 10 Millionen Leuten geguckt.
Und das ist wirklich interessant, weil das Interessante ist, ich habe jetzt gerade mal
nachgeguckt, wie viele Leute das gucken. Die Tagesschau wird jeden Tag von 10 Millionen
Leuten geguckt. Und zwar ohne, dass sie, ja, ohne, dass sie die Leute künstlich da im
Und zwar ohne, dass sie, ja, ohne dass sie die Leute künstlich da im Programm behalten müssen.
Programm behalten müssen. Das heißt, weil sie eben keine Werbung machen müssen,
Das heißt, weil sie eben keine Werbung machen müssen, weil sie eben nicht durch Emotionen zum Beispiel Nachrichten verzerren müssen, was ja einfach, ja, Menschen, die oder Nachrichtensender, die sich durch Werbung finanzieren, die müssen ja konkurrieren.
weil sie eben nicht durch Emotionen zum Beispiel Nachrichten verzerren müssen,
was ja einfach, ja, Menschen, die oder Nachrichtensender, die sich durch Werbung
finanzieren, die müssen ja konkurrieren. Und da ist natürlich die Nachricht mit
Und da ist natürlich die Nachricht mit dem meisten Sensationsgehalt ist dann die Sendung, wo man einschaltet.
dem meisten Sensationsgehalt ist dann die Sendung, wo man einschaltet. Und in Deutschland
ist das tatsächlich so, dass die Leute diese Sendung gucken, obwohl sie vielleicht objektiv
Und in Deutschland ist das tatsächlich so, dass die Leute diese Sendung gucken, obwohl sie vielleicht objektiv gesehen langweiliger ist, aber sie schätzen sie und gucken sie, weil sie eben langweiliger vielleicht ist und auch neutral ist und vor allem aber auch wirklich guter Journalismus ist.
gesehen langweiliger ist, aber sie schätzen sie und gucken sie, weil sie eben langweiliger
vielleicht ist und auch neutral ist und vor allem aber auch wirklich guter Journalismus ist.
Genau. Also auf tagesschau.de gibt es auch geschriebene Artikel und sie machen auch
Genau, also auf tageschau.de gibt es auch geschrieben Artikel und sie machen auch noch andere Nachrichtensendungen zu anderen Uhrzeiten.
noch andere Nachrichtensendungen zu anderen Uhrzeiten. Aber die Hauptsendung heißt
einfach Tagesschau. Tagesthemen kommt dann nochmal später. Tagesschau ist immer um 20
Aber die Hauptsendung heißt einfach Tagesschau.
Uhr und kann man sich auch auf der Seite anschauen, direkt nachdem sie gelaufen ist
Tagesschau ist immer um 20 Uhr und kann man sich auch auf der Seite anschauen direkt nachdem sie gelaufen ist oder ich glaube auch sogar live um 20 Uhr deutscher Zeit.
oder ich glaube auch sogar live um 20 Uhr deutscher Zeit. Und das ist wahrscheinlich
auch eine gute Übung für Leute, die Deutsch lernen. Und in der App kann man tatsächlich
Und das ist wahrscheinlich auch eine gute Übung für Leute, die Deutsch lernen.
Artikel lesen. Viele Artikel sind auch nochmal als Audio gesprochen und das finde ich
Und in der App kann man tatsächlich Artikel lesen.
eine gute Übung auch. Das heißt, man kann dann den Audio hören und dabei den Artikel
Das heißt, man kann dann den Audio hören und dabei den Artikel mitlesen.
mitlesen. Sind nicht alle, aber viele. Das ist ja wie unser Podcast. Wenn man hier nach
Sind nicht alle, aber viele.
anderthalb Stunden immer noch mehr hören möchte, kann man das machen. Und zwar habe
Wenn man hier nach anderthalb Stunden immer noch mehr hören möchte, kann man das machen.
ich ein Lied ausgewählt mit der Textzeile passend zum heutigen Thema. Wir stehen auf
Wir stehen auf Ordnung und Sauberkeit.
Ordnung und Sauberkeit. Und das Lied ist von den Prinzen, eine bekannte deutsche,
Und das Lied ist von den Prinzen, eine bekannte deutsche ursprünglich Acapella Band.
ursprünglich A-Capella-Band. Also sie haben ursprünglich gar keine Instrumente benutzt.
Also sie haben ursprünglich gar keine Instrumente benutzt und das Lied heißt Deutschland.
Und das Lied heißt Deutschland. Und man muss ein paar Worte zu diesem Lied, glaube ich,
Und man muss ein paar Worte zu diesem Lied glaube ich sagen, denn das Lied wird glaube ich von vielen missverstanden.
sagen, denn das Lied wird, glaube ich, von vielen missverstanden. Also man kann eigentlich
In diesem, also man kann eigentlich sagen, dieses Lied trieft vor Ironie.
sagen, dieses Lied trieft vor Ironie. In diesem Lied wird Deutschland beschrieben. Und da sind
Und da sind sehr viele Zeilen drin, die auf den ersten Blick, wenn man das jetzt wörtlich nehmen würde, sehr gut aussehen.
sehr viele Zeilen drin, die auf den ersten Blick, wenn man das jetzt wörtlich nehmen würde,
sehr positiv klingen, die aber in Wirklichkeit eine Kritik sind an Deutschland. Also ich kann
Also ich kann ja mal vorlesen.
ja mal vorlesen, hier steht zum Beispiel in dem Songtext, wir sind die Allerbesten in jedem Sport,
Wir sind die allerbesten in jedem Sport.
die Steuern hier sind Weltrekord. Es kann jeder hier wohnen, dem es gefällt. Wir sind das
Wir sind das freundlichste Volk auf die Welt.
freundlichste Volk auf dieser Welt. Da steckt viel Kritik auch an Deutschland mit drin. Und
Und gleichzeitig ist es aber auch nicht eine reine Kritik an Deutschland.
gleichzeitig ist es aber auch nicht eine reine Kritik an Deutschland. Also hier wird viel auch
Und ich glaube, dass das einerseits ja ein kritischer Blick auf Deutschland ist und es wird sich dort auch an den Stereotypen abgearbeitet.
zwischen den Zeilen gesagt. Und ich glaube, dass das einerseits ein kritischer Blick auf
Deswegen ja auch dieses wirkliche Lied.
Deutschland ist. Und es wird sich dort auch an den Stereotypen abgearbeitet. Deswegen ja auch
Das wird da so explizit gesagt.
dieses Wir stehen auf Ordnung und Sauberkeit. Das wird da so explizit gesagt. Aber gleichzeitig
Also ich glaube nicht, dass dieses Lied gegen Deutschland ist oder anti-Deutsch.
ist es schon auch eine Liebeserklärung an das Land. Also ich glaube nicht, dass dieses Lied
gegen Deutschland ist oder anti-deutsch. Und ich habe auch ein Zitat gefunden von dem Frontmann
der Prinzen Sebastian Krumm-Biegel. Ein Zitat aus einem Interview, wo er sagt, das Lied sei eine
Wo er sagt, das Lied sei eine kontroverse Zustandsbeschreibung unseres Heimatlandes.
kontroverse Zustandsbeschreibung unseres Heimatlandes. Also insgesamt habe die Gruppe
Also insgesamt habe die Gruppe eine kritische Meinung, die sie ganz einfach und ohne erhobenen Zeigefinger und ohne große Moralkeule äußern würde.
eine kritische Meinung, die sie ganz einfach und ohne erhobenen Zeigefinger und ohne große
Moralkeule äußern würde. Und dann habe ich einen YouTube-Kommentar unter dem offiziellen
Und dann habe ich einen YouTube Kommentar unter dem offiziellen Musikvideo gefunden, den ich auch nämlich sehr gerne finde.
Musikvideo gefunden, den ich auch nämlich sehr passend fand, weil eben sehr viele Leute entweder
Weil eben sehr viele Leute entweder denken, das ist komplett gegen Deutschland oder es wäre eine Verherrlichung, also die sozusagen die Ironie nicht verstehen.
denken, das ist komplett gegen Deutschland oder es wäre eine Verherrlichung, also die
Und er schreibt, witzig, wie sich die Generation der sozialen Verblödung über dieses Lied streitet.
sozusagen die Ironie nicht verstehen. Und er schreibt, witzig wie sich die Generation der
sozialen Verblödung über dieses Lied streitet, falls ihr noch etwas Denkvermögen besitzt. Okay,
Falls ihr noch etwas Denkvermögen besitzt.
ist etwas hart ausgedrückt hier dieser Kommentar. Dieses Lied ist eine Liebeserklärung mit
Das ist ja auch im echten Leben so, dass wir unsere Ordnungsliebe hassen und lieben.
Selbstkritik. Es ist weder eine einseitige Verherrlichung von Deutschland, noch ein
Ganz genau, genau.
Anti-Lied, wie es viele denken. Und ich denke, das stimmt. Das ist ja auch im echten Leben so,
dass wir unsere Ordnungsliebe hassen und lieben. Ganz genau, genau. Also hier sind
Und das ist auch ein sehr, sehr guter Lied.
wirklich viele Aspekte in dem Lied, wo man sagen kann, ja, das ist einerseits wirklich
Also hier sind wirklich viele Aspekte in dem Lied, wo man sagen kann, ja, das ist einerseits wirklich schön an Deutschland und andererseits ist es aber auch schwierig.
schön an Deutschland und andererseits ist es aber auch schwierig. Also hier stehen,
wir lieben unsere Autos mehr als unsere Frauen, denn deutschen Autos können wir vertrauen.
Ja, also hier stehen wir lieben unsere Autos mehr als unsere Frauen, denn deutschen Autos können wir vertrauen.
Natürlich sind viele Deutsche wirklich stolz auf die Autos, die Deutschland produziert und
Natürlich sind viele Deutsche wirklich stolz auf die Autos, die Deutschland produziert und herstellt.
herstellt. Und gleichzeitig führen wir es vielleicht manchmal ein bisschen zu weit. Die
Und gleichzeitig führen wir es vielleicht manchmal ein bisschen zu weit.
nächste Zeile, Gott hat die Erde nur einmal geküsst, genau an dieser Stelle, wo jetzt
Und die nächste Zeile, Gott hat die Erde nur einmal geküsst, genau an dieser Stelle, wo jetzt Deutschland ist, ist natürlich definitiv ironisch.
ist, ist natürlich definitiv ironisch. Also ich finde es ein schönes Lied und es gibt zwei,
ich verlinke zwei Versionen. Einmal das Original von 2001 auch mit dem Video. Und dann gibt es
Und es gibt zwei, ich verlinke zwei Versionen, einmal das Original von 2001, auch mit dem Video.
jetzt ein Album von den Prinzen von 2015, wo sie ein Konzert live in der Oper gegeben haben. Und
Und dann gibt es jetzt ein Album von den Prinzen von 2015, wo sie ein Konzert live in der Oper gegeben haben.
das verlinke ich auch, diese Live-Aufnahme aus der Oper, weil das finde ich musikalisch
Und das verlinke ich auch, diese Live Aufnahme aus der Oper, weil das finde ich musikalisch eigentlich viel schöner.
eigentlich viel schöner. Okay, macht das. Ich kannte das Lied tatsächlich noch nicht,
Okay, macht das. Ich kannte das Lied tatsächlich noch nicht.
also interessant. Habe auch ich etwas Neues erfahren, Manuel. Sehr gut.
Also interessant, habe auch ich etwas Neues erfahren, Manuel.
Ja, wir haben schon einige Fragen bekommen über unsere Website easygerman.fm. Wenn
Sehr gut.
man da ganz nach unten scrollt, ist ein großer grüner Button und da könnt ihr uns eure
Wenn man da ganz nach unten scrollt, ist ein großer grüner Button und da könnt ihr uns eure Fragen entweder schreiben oder ihr könnt auch eine Audiodatei oder ein Video einfach hochladen.
Fragen entweder schreiben oder ihr könnt auch eine Audiodatei oder ein Video einfach
hochladen und dann können wir eure Stimme hier im Podcast abspielen. Und das wäre mir fast
Und dann können wir eure Stimme hier im Podcast abspielen.
noch am liebsten, weil es irgendwie schön ist, wenn wir auch hören, wer dahintersteckt.
Und das wäre mir fast noch am liebsten, weil das irgendwie schön ist, wenn wir auch hören, wer wer dahinter steckt.
Also wenn ihr das hinkriegt technisch, und das ist nicht schwer, ihr könnt einfach mit
Also wenn ihr das hinkriegt technisch und das ist nicht schwer, ihr könnt einfach mit dem Smartphone ein Video aufnehmen und das dann dort hochladen.
dem Smartphone ein Video aufnehmen und das dann dort hochladen, freuen wir uns. Und diese
Woche haben wir eine Frage von Eddie aus Indonesien und er fragt... Hallo, Eddie. Ja. Was ist der
Unterschied zwischen Kumpel und Freund? Oh, das ist eine nicht so schwierige Frage. Also
Ja, was ist der Unterschied zwischen Kumpel und Freund?
ich würde sagen Kumpel ist einfach ein umgangssprachliches Wort für Freund und
Also ich würde sagen Kumpel ist einfach ein umgangssprachliches Wort für Freund und ja, man kann Kumpel kommt, glaube ich, ursprünglich aus dem Bergbau.
ja, Kumpel kommt, glaube ich, ursprünglich aus dem Bergbau. Das können wir vielleicht
kurz mal nachschlagen. Ja, das stimmt. Ich glaube, es war ursprünglich... Kumpel,
Ja, das stimmt. Ich glaube, es waren ursprünglich Kumpel Arbeiter im Tage- oder Untertagebau, der unmittelbar beim abbauen und fördern beschäftigt ist.
Arbeiter im Tage- oder Untertagebau, der unmittelbar beim Abbauen und Fördern
beschäftigt ist und umgangssprachlich Person, die bei gemeinsamen Unternehmungen sehr
Und umgangssprachlich Person, die bei gemeinsamen Unternehmungen sehr zuverlässig ist.
zuverlässig ist. Also ein Freund ist im Prinzip alles, das ist quasi der Hauptbegriff,
Also ein Freund ist im Prinzip alles, das ist quasi der Hauptbegriff, den man für Freunde hat, ist Freund und Kumpel ist jemand, der ein guter Freund ist, würde ich sagen.
den man für Freunde hat, ist Freund und Kumpel ist jemand, der ein guter Freund ist,
würde ich sagen. Ein Kumpel? Nein. Ja. Ich würde eher umgekehrt sagen, ich würde sagen,
Ein Kumpel? Nein. Ich würde eher umgekehrt sagen.
ein Kumpel ist kein sehr guter Freund. Ein Kumpel ist halt ein Kumpel. Also ich
Ich würde sagen, ein Kumpel ist kein sehr guter Freund.
habe viele Kumpel, aber ich habe nur ein paar enge Freunde. Ich würde jetzt zu meinen engsten
Ein Kumpel ist halt ein Kumpel. Also ich habe viele Kumpel, aber ich habe nur ein paar enge Freunde.
Freunden nicht Kumpel sagen. Also Kumpel ist eher so, hey, das ist halt ein Kumpel von mir.
Also Kumpel ist eher so, hey, das ist halt ein Kumpel von mir.
Und was auch noch wichtig ist, das erklärt sich dadurch, dass es eben aus dem Bergbau kommt,
Und was auch noch wichtig ist, das erklärt nicht sich dadurch, dass es eben aus dem Bergbau kommt, weil im Bergbau haben natürlich nur Männer gearbeitet oder ich will nicht sagen nur, aber ich glaube, es ist...
weil im Bergbau haben natürlich nur Männer gearbeitet oder ich will nicht sagen nur,
aber ich glaube, es ist... Aber es ist ja auch ein männliches Wort, ne?
Aber es ist ja auch ein männliches Wort, ne?
Genau. Es gibt nur männliche Kumpel. Es gibt einen männlichen Freund und eine weibliche
Genau. Es gibt nur männliche Kumpel. Es gibt einen männlichen Freund und eine weibliche Freundin.
Freundin. Das Wort gibt es in beiden Geschlechtern, aber man kann nur einen Kumpel,
Das Wort gibt es in beiden Geschlechtern. Aber man kann nur einen Kumpel, das ist immer ein Mann. Es gibt keine Kumpelin.
das ist immer ein Mann. Es gibt keine Kumpelin. Leider ist ein bisschen ungerecht,
aber das kommt halt daher, dass ein Kumpel früher ein Mitarbeiter, ein Kollege war im
Leider ist ein bisschen ungerecht, aber das kommt halt daher, dass ein Kumpel früher ein Mitarbeiter, ein Kollege war im Bergbau und dort gab es keine Frauen.
Bergbau und dort gab es keine Frauen. Aber für mich ist ein Kumpel ein Freund,
Aber für mich ist ein Kumpel ein Freund, der jetzt nicht mein engster Freund ist.
der jetzt nicht mein engster Freund ist. Ja, okay. Vielleicht ist das tatsächlich so.
Ja, okay. Vielleicht ist das tatsächlich so.
Also ich gucke gerade schon nach. Ich glaube, dass der Begriff auf jeden Fall aus dem Bergbau
Also ich gucke gerade schon nach. Ich glaube, dass der Begriff auf jeden Fall aus dem Bergbau kommt und dass das einfach ein Kollege ist.
kommt und dass das einfach ein Kollege ist. Also im Prinzip das, was in anderen Bereichen ein
Arbeitskollege ist. Man benutzt ja auch das Wort Kollege für Freunde. Man sagt ja,
das ist ein Kollege von mir und das ist nicht unbedingt der engste Freund,
Man sagt ja, das ist ein Kollege von mir und das ist nicht unbedingt der engste Freund, aber ein Freund.
aber ein Freund. Und so ist vielleicht Kumpel auch. Ich benutze das Wort allerdings auch
Genau.
fast gar nicht mehr. Ich würde sagen, das ist eher ein älteres Wort, oder?
Ja, ich genau. Und ich würde auch eher dazu abraten, es zu benutzen. Also ich finde,
Ja, ich genau. Und ich würde auch eher dazu abraten, es zu benutzen. Also ich finde, man kann nicht, also wenn man sich nicht sicher ist, ob es passt.
man kann nicht, also wenn man sich nicht sicher ist, ob es passt. Man kann mit dem
Wort Freund nicht viel falsch machen, aber jemanden einen Kumpel zu nennen. Ich finde,
Man kann mit dem Wort Freund nicht viel falsch machen, aber jemanden einen Kumpel zu nennen.
wenn es nicht gerade perfekt passt, kann man da auch in ein Fettnäpfchen treten. Oh,
Ich finde, wenn es nicht gerade perfekt passt, kann man da auch in ein Fettnäpfchen treten.
den Begriff schreibe ich mir auf fürs nächste Mal Fettnäpfchen. Okay, also vielen Dank. Schreibt
Und den Begriff schreibe ich mir auf fürs nächste Mal.
uns, schickt uns eure Fragen. Und dann, Cari, habe ich jetzt noch ein wichtiges Announcement,
Und dann, Cari, habe ich jetzt noch ein wichtiges Announcement, denn das war unsere letzte Podcast-Episode.
denn das war unsere letzte Podcast-Episode. Das war's. Wir machen keinen Podcast mehr,
es ist vorbei. Wie fandest du es? Ich fand es sehr gut, Manuel, aber ich finde,
Das war's. Wir machen keinen Podcast mehr. Jetzt vorbei. Wie fandest du es?
dass du unsere Zuhörer nicht aufs Glatteis führen sollst. Okay, es ist natürlich ein Scherz. Wir
Ich fand's sehr gut, Manuel. Aber ich finde, dass du unsere Zuhörer nicht aufs Glatteis führen sollst.
machen den Podcast weiter. Es macht uns bis jetzt sehr viel Spaß. Aber tatsächlich ist das die
Okay. Es ist natürlich ein Scherz. Wir machen den Podcast weiter. Es macht uns bis jetzt sehr viel Spaß.
letzte Episode, in der wir euch nochmal kostenlos die Vokabelhilfe und das Transkript zur
Aber tatsächlich ist das die letzte Episode, in der wir euch nochmal kostenlos die Vokabelhilfe und das Transkript zur Verfügung gestellt haben.
Verfügung gestellt haben. Ab jetzt ist das verfügbar für alle, die uns jede Woche mit
Ab jetzt ist das verfügbar für alle, die uns jede Woche mit zwei Dollar pro Woche unterstützen.
zwei Dollar pro Woche unterstützen. Zwei Dollar, das ist in den meisten Ländern weniger als ein
Café to go. Und wenn ihr sagt, das ist es mir wert, euch diese zwei Dollar zu geben,
Und wenn ihr sagt, das ist es mir wert, euch diese zwei Dollar zu geben, damit ihr das überhaupt leisten könnt, denn es ist tatsächlich sehr viel Arbeit,
damit ihr das überhaupt leisten könnt, denn es ist tatsächlich sehr viel Arbeit,
dann freuen wir uns sehr und dann bekommt ihr einen Zugang zu diesem Podcast, wo dann diese
dann freuen wir uns sehr. Und dann bekommt ihr einen Zugang zu diesem Podcast, wo dann diese Vokabelhilfe mit dabei ist, im Grunde so wie Untertitel für den Podcast und das volle Transkript.
Vokabelhilfe mit dabei ist, im Grunde so wie Untertitel für den Podcast und das volle
Transkript und vor allem das Gefühl, ihr unterstützt uns und macht das hier überhaupt
Und vor allem das Gefühl, ihr unterstützt uns und macht das hier überhaupt erst möglich.
erst möglich. Und ich möchte auch gerne nochmal erwähnen, warum das wichtig für uns ist,
Und ich möchte auch gerne nochmal erwähnen, warum das wichtig für uns ist.
denn es ist tatsächlich so, dass du im Moment sehr viel Zeit in den Podcast steckst und die
Denn es ist tatsächlich so, dass du im Moment sehr viel Zeit in den Podcast steckst und die ganze Produktion übernimmst.
ganze Produktion übernimmst. Und das tatsächlich etwas ist, was ja weder ich noch du in Zukunft
Und das tatsächlich etwas ist, was ja weder ich noch du in Zukunft regelmäßig machen können.
regelmäßig machen können, einfach weil ja du auch demnächst noch andere Pläne hast im Leben
Einfach weil du auch demnächst noch andere Pläne hast im Leben und ich auch tatsächlich Vollzeit schon damit beschäftigt bin,
und ich auch tatsächlich Vollzeit schon damit beschäftigt bin, Filme zu drehen und unsere
App aufzubauen. Und wir werden, das heißt, wir werden im Prinzip auch nach jemandem gucken
müssen, der unser Team verstärkt und uns gerade auf der technischen Seite hilft. Und
der unser Team verstärkt und uns gerade auf der technischen Seite hilft.
wir haben dieses Ziel, dass wir uns das auch bald hoffentlich leisten können, unser Team zu
Und wir haben dieses Ziel, dass wir uns das auch bald hoffentlich leisten können, unser Team zu erweitern.
erweitern. Und dafür brauchen wir wirklich Mitglieder und dafür hoffen wir sehr auf eure
Und dafür brauchen wir wirklich Mitglieder und dafür hoffen wir sehr auf eure Unterstützung.
Unterstützung. Das heißt, wenn ihr ein Mitglied werdet, dann tut ihr das nicht nur,
Das heißt, wenn ihr ein Mitglied werdet, dann tut ihr das nicht nur, um uns einen Kaffee zu kaufen, sondern ihr helft tatsächlich auch dabei,
um uns einen Kaffee zu kaufen, sondern ihr helft tatsächlich auch dabei, dass wir diesen
Podcast weiter produzieren können. Und das ist unser großes Ziel. Also wenn ihr ein
Mitglied werden möchtet, freuen wir uns sehr darüber und ihr bekommt auch etwas Tolles dafür.
Und ihr bekommt auch etwas Tolles dafür. Werdet gerne ein Mitglied.
Werdet gerne ein Mitglied. Und zum Dank möchten wir jetzt nochmal uns bei einigen bedanken,
Und zum Dank möchten wir jetzt nochmal uns bei einigen bedanken, die schon Mitglied sind,
die schon Mitglied sind, nämlich bei den ersten Menschen, die sich angemeldet haben,
nämlich bei den ersten Menschen, die sich angemeldet haben, sobald sie diesen Podcast gehört haben.
sobald sie diesen Podcast gehört haben. Und das sind nämlich Mai, Jishen, Zhang Ji,
Und das sind nämlich Mai, Jishen, Zhangjie, Mark, Amanda, Peter, Jiangjing, Sandor, Alex, Gabriel, Faria und Thomas.
Mark, Amanda, Peter, Jiang Jing, Sandor oder Sandor, Alex, Gabriel, Faria und Thomas. Es
sind noch einige mehr. Du hast gesagt, das sind jetzt schon, wie viele Leute sind das?
Das sind jetzt schon einige Leute, das sind jetzt schon über 70 Leute.
Über 70 haben sich schon angemeldet. Über 70. Und wir möchten uns bei euch
Und wir möchten uns bei euch bedanken, dass ihr schon ein Mitglied seid von unserem Podcast hier bei Patreon.
bedanken, dass ihr schon ein Mitglied seid von unserem Podcast hier bei Patreon.
Vielen Dank und so oder so bis nächste Woche.
Vielen Dank und so oder so bis nächste Woche. Bis nächste Woche. Tschüss.
Bis nächste Woche. Tschüss.
Ciao.
Ciao.